Juli 10

Hinter den Kulissen – Operation Dynamo

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Das Arbeiten an der Operation Dynamo war eine einzigartige Erfahrung für unser Team. Wir haben uns bereits davor mit historischen Ereignissen, echten Schauplätzen und natürlich Fahrzeugen und Ausrüstung beschäftigt. Doch die Nachbildung einer vom Krieg verwüsteten Stadt ist eine komplett andere Sache. Das war eine wahre Herausforderung für die Historiker, Kartendesigner und Künstler. Sie mussten den Geist von Dünkirchen während der Belagerung im Jahr 1940 vermitteln. Im Entwicklerbulletin könnt ihr alles über die Ergebnisse ihrer Arbeit nachlesen. Jetzt wollen wir euch erzählen, was hinter den Kulissen passierte und ein paar Details über die Geschichte, Architektur und „Easter Eggs“ mit unseren Fans teilen.

Viel Spaß!

Ladebildschirm

   

Die Einführung einer neuen Karte beginnt mit dem Ladebildschirm. Hier sehen wir oft malerische Landschaften. Für Operation Dynamo mussten die Künstler jedoch den historischen Kontext einfangen. Dafür untersuchten sie Dutzende Fotos des bekannten Kais von Dünkirchen. Dort befanden sich die meisten britischen und französischen Soldaten während der Belagerung und nach der Evakuierung war das gesamte Ufer mit zurückgelassener Bewaffnung und Ausrüstung übersät. Dieses Bild reflektiert die zerstörende Natur des Krieges. Aus diesem Grund wurde es als Basis für das Design des Ladebildschirms ausgewählt. Ihr könnt sehen, wie er erstellt wurde, indem er ihr auf die Bilder oben klickt.

Die Einführung einer neuen Karte beginnt mit dem Ladebildschirm. Hier sehen wir oft malerische Landschaften. Für Operation Dynamo mussten die Künstler jedoch den historischen Kontext einfangen. Dafür untersuchten sie Dutzende Fotos des bekannten Kais von Dünkirchen. Dort befanden sich die meisten britischen und französischen Soldaten während der Belagerung und nach der Evakuierung war das gesamte Ufer mit zurückgelassener Bewaffnung und Ausrüstung übersät. Dieses Bild reflektiert die zerstörende Natur des Krieges. Aus diesem Grund wurde es als Basis für das Design des Ladebildschirms ausgewählt. Ihr könnt sehen, wie er erstellt wurde, indem er ihr auf die Bilder oben klickt.

Karte und Hafen

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Die Erstellung jeder Karte beginnt mit einer Idee. Die Idee für Operation Dynamo wurde von der Geschichte inspiriert; Schiffe bewegen sich auf dem Weg von Dünkirchen nach Dover auf der Straße von Dover durch die massiven Minenfelder. Die Küste von Dünkirchen ist ein schmaler Streifen Land im unteren Bereich der Karte. In Wirklichkeit ist die Küste größer, als es scheint.

Wenn ihr heranzoomt, könnt ihr die Landschaft sehen, die den Karten aus den 1930er bis 1940er Jahren entspricht. Das Gleiche gilt für die Stadt. 3D-Künstler studierten Hunderte von Fotos aus der Zeit vor und während des Kriegs, und diese Karte basiert auf diesen Bildern.

Die Karte zeigt einen großen Teil des alten Dünkirchen. Vom Schiff aus kann man das alles nicht sehen und man hat kaum Zeit dafür, die malerischen Ausblicke zu bestaunen. Das haben wir berücksichtigt und den neuen Hafen von Dünkirchen erstellt. Dort könnt ihr die Landschaft und die unglaublich detaillierte Stadt genießen.

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Die Besonderheit des neuen Hafens ist die Tatsache, dass er tatsächlich ein Teil der Karte ist. Aufmerksame Spieler können den Hafen während der Operation sehen.

Die Besonderheit des neuen Hafens ist die Tatsache, dass er tatsächlich ein Teil der Karte ist. Aufmerksame Spieler können den Hafen während der Operation sehen.

Küstenstellungen

Künstler erschufen 1232 Gebäudemodelle für das Design der Stadt. Diese Zahl beinhaltet nicht andere Küstenstellungen. Viele dieser Gebäude sind beeindruckend und zwar nicht nur in Sachen Architektur. Während der Belagerung wurden fast alle Informationsquellen zerstört, weshalb sich das Finden von Referenzen als schwierig herausstellte. Aus diesem Grund freuen wir uns umso mehr, ein paar Geschichten mit euch teilen zu können, auch wenn diese vielleicht nicht direkt etwas mit Kriegsschiffen zu tun haben.

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Rathaus von Dünkirchen

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Die feierliche Eröffnung des Rathauses von Dünkirchen am 17. September 1901 wurde vom französischen Präsidenten Émile Loubet und dem Kaiser von Russland besucht. Innerhalb von 40 Jahren wurde das Rathaus zur Hauptattraktion und Wahrzeichen von Dünkirchen. Am 27. Mai 1940 wurde es von deutschen Flugzeugen zerstört. Nach dem Krieg wurde mit der Restaurierung des Gebäudes begonnen. 1955 fand die feierliche Eröffnung erneut statt und 1989 wurde dieses Gebäude zu einem historischen Denkmal von Frankreich erklärt. Sein Glockenturm ist nun eine Stätte des Weltkulturerbes.

Wir haben versucht, die historische Genauigkeit zu bewahren: das Rathaus ist das bemerkenswerteste Gebäude der Stadt und ist vom Hafen aus deutlich sichtbar.

Denkmal „Georges Guynemer“

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Bis Mai 1940 befand sich das Denkmal „Georges Guynemer“ in Dünkirchen. Georges Guynemer war ein legendärer französischer Pilot und Held des Ersten Weltkriegs. Vom Juli 1915 bis September 1917 schoss er 53 gegnerische Flugzeuge ab und wurde nach René Fonck zum Top-Fliegerass nach Anzahl von Siegen. Während der Belagerung wurde das Denkmal zerstört. Es gibt Gerüchte, dass das Denkmal restauriert wird.

Casino „Malo-les-Bains“

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Dieses Casino wurde auf dem Malo-les-Bains-Gebiet gebaut, das erst im Jahr 1969 mit dem Gebiet von Dünkirchen zusammengelegt wurde. Zu dieser Zeit war nichts mehr vom Gebäude übrig. Schwere Granaten und Bomben legten es 1940 in Schutt und Asche. Während seiner besten Jahre war es ein prachtvoller Pavillon mit einer angrenzenden Terrasse mit einer Fläche von 5000 Quadratmetern. Im Spiel wurde der Pavillon mit seinem maurischen Design nach der Restaurierung in den Jahren 1928 bis 1933 nachgebaut. Adolphe Thiers, der Konstrukteur des berühmten Moulin Rouge in Paris, war einer der Architekten dieses Gebäudes.

Fahrzeugpier

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Wir fanden Fotos solcher provisorischen Piers aus Fahrzeugen. Fahrzeuge wurden nebeneinander aufgereiht, um den Männern den Zugang zu den Booten in den tiefen Gewässern zu ermöglichen. Dieses Detail ist besonders nennenswert. Das belagerte Dünkirchen wurde mit Ausrüstung, die nicht mehr funktionierte, überflutet. Wir haben das auf der Karte der Operation nachgestellt. Allerdings haben wir beschlossen, uns auf eine etwas interessantere Weise mit der Ausrüstung zu befassen.

Sammlung

Auf manchen Bildern waren Lastwagen, Rettungsfahrzeuge, Motorboote, Segelboote, Flugabwehrgeschütze und anderes Militärpersonal zu sehen. Wir haben eine Zeit lang darüber nachgedacht, all diese Fahrzeuge und Schiffe der Sammlung des Spiels hinzuzufügen.

Die Dynamo-Sammlung umfasst 16 Gegenstände: 7 Boote, 5 Lastwagen, 2 Flugzeuge und 2 Flaks. Jeder Gegenstand hängt, auf die eine oder andere Weise, mit der Belagerung von Dünkirchen zusammen. Unsere Historiker arbeiteten sehr hart in den Archiven, um diese Unterlagen zusammenzustellen. Dann wurden anhand von Fotos 3D-Modelle erstellt. Einige von ihnen werden als „Easter Eggs“ auf dem Ladebildschirm angezeigt.

Neue Infos vom HQ: Schaut euch schon jetzt Teile der Sammlung an, bevor sie in den Feldzug kommen!

  • 1

    Morris Commercial CDSW Artillerietraktor

    Der Morris CDSW Mehrzwecktraktor war ein 1,5 Tonnen schwerer britischer Armeelaster der ersten Generation. Er wurde 1935 in den Dienst gestellt, hatte zwei angetriebene Hinterachsen (Antriebsformel 6×4) und einen 3,5-Liter-Motor mit 60 PS. Ende der 1930er Jahre wurde der CDSW durch modernere Modelle ersetzt. Als Artillerietraktor wurde der Morris CDSW durch die British Expeditionary Force für den Transport von 18-Pfund-Geschützen und automatischen 40-mm-Bofors-Flaks eingesetzt. Die meisten Fahrzeuge gingen im Sommer 1940 in Frankreich verloren.

  • 2

    LKW Bedford OYD

    Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs begann Bedford mit der Produktion von einfachen Lastern mit Heckantrieb auf Basis der Vorkriegs-O-Serie für das Militär. Die klar erkennbaren Fahrzeuge der OY-Serie mit langem Radstand und einer Nutzlast von drei Tonnen waren mit einem 3,5-Liter-Motor mit 72 PS ausgestattet. Der offene OYD-Laster mit Mehrzweckkarosserie war der am häufigsten eingesetzte Lkw in der britischen Armee. Er wurde für den Transport sowohl von Fracht als auch von Soldaten genutzt. Während des Kriegs wurde der Bedford OYD zu einem der am häufigsten eingesetzten Fahrzeuge der britischen Armee. Er wurde bis 1945 produziert und erreichte eine Stückzahl von über 70 000 Fahrzeugen.

  • 3

    LKW Peugeot DK5J

    Der leichte Pritschen-Lkw Peugeot DK5J wurde im Auftrag des französischen Kriegsministeriums bis Ende 1939 gebaut. Er basierte auf dem Peugeot 402 und übernahm die Originalkabine seines Vorgängers. Das Fahrzeug mit einer Nutzlast von 1,2 Tonnen hatte einen 2-Liter-Motor mit einer Leistung von 45 PS. Der Peugeot DK5J wurde hauptsächlich für den Transport kleiner Nahrungs- und Munitionsvorräte in den hinteren Linien und an der Front eingesetzt. Aufgrund seiner Wartungsfreundlichkeit und seiner guten Geländegängigkeit war er in der französischen Armee sehr beliebt.

  • 4

    Krankenwagen Renault AGC-3

    Hierbei handelt es sich um einen schweren Krankenwagen auf Basis des 1,5 Tonnen schweren Renault AGC. Er wurde im Auftrag des französischen Kriegsministeriums entwickelt und ab 1940 produziert. Das Fahrzeug hatte einen 2,4-Liter-Motor mit 44 PS und konnte bis zu fünf schwer verletzte Männer transportieren. Die französische Armee hatte einen erheblichen Mangel an schweren Krankenwagen, weshalb 3000 Fahrzeuge dieses Modells gebaut wurden. Obwohl der Renault AGC-3 nach Kriegsbeginn produziert wurde, wurde er hauptsächlich während der Kampagne 1940 eingesetzt.

  • 5

    LKW Leyland Retriever

    Der Leyland Retriever war ein 3 Tonnen schwerer Standard-Lkw mit drei Achsen und offener Kabine. Es war ein Armeefahrzeug der ersten Generation, dessen Produktion bereits 1933 im Auftrag des britischen Kriegsministeriums aufgenommen wurde. Das Retriever-Modell mit zwei angetriebenen Hinterachsen (Antriebsformel 6×4) war mit einem 6-Liter-Motor mit einer Leistung von 73 PS ausgestattet und unterschied sich durch seine konservative Konstruktion und sein utilitaristisches Design. Die meisten Standard-Dreiachser der ersten Generation gingen im Sommer 1940 in Frankreich verloren. Obwohl der Leyland Retriever damals bereits veraltet war, wurde seine verbesserte Version noch bis 1944 produziert.

Belohnungen

Wenn ihr eine Kollektion zusammenstellt, bekommt ihr eine neue Auszeichnung. Sie wurde basierend auf den historischen Referenzen erstellt.a3bf98b2-6549-11e7-a160-ac162d8bc1e4

Als Prototyp für die Medaille verwendeten wir den „Höchst Ehrenvollen Orden vom Bade“, auch bekannt als der britische Ritterorden. Derselbe Orden ist auf dem Schlüssel der Kollektion abgebildet.

Diese ehrenvolle Auszeichnung wurde an nur wenige berühmte Personen verliehen. Unter ihnen befanden sich zwei Helden der Operation Dynamo: Vizeadmiral Bertram Ramsay und Kapitän William Tennant. Bertram Ramsay führte die gesamte Operation durch und wurde mit der Klasse „Knight Commander“ ausgezeichnet. William Tennant war vor Ort für die Evakuierung verantwortlich und wurde mit der Klasse „Companion“ ausgezeichnet.

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Für den erfolgreichen Abschluss der Operation bekommt jeder Spieler eine zusätzliche Belohnung. Die Dünkirchen-Medaille diente als Vorlage für diese zusätzliche Auszeichnung.

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Zu guter Letzt möchten wir euch etwas über die Belohnung für die Teilnahme an dieser Operation erzählen. Wir wollten uns etwas Themenbezogenes einfallen lassen, deshalb hat diese Belohnung ihren eigenen Hintergrund.

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Die erste „Generation“ dieser Medaillen wurde im Jahr 1960 in Paris verliehen. Ihr unverwechselbares Merkmal war der Schriftzug auf der Rückseite: l’Ecole des Metiers d’Art de Paris („Die Kunstgewerbeschule von Paris“).

Seit 1970 sind Teilnehmer dieser Operation aus Großbritannien, einschließlich Zivilisten, mit dieser Medaille ausgezeichnet worden. Der einzige Unterschied zwischen diesen Medaillen und den originalen ist das Fehlen des Schriftzugs. Die Medaille im Spiel sieht genau so aus und wird nach Abschluss der Operation eurer Auszeichnungssammlung hinzugefügt.

Bald könnt ihr diese Dinge selbst sehen, mehr über die Geschichte erfahren, im verminten Ärmelkanal kämpfen und viele Belohnungen erhalten. Davor werden wir euch noch mehr über Minen, Torpedoboote und andere Besonderheiten der Operation Dynamo erzählen. Bleibt dran für mehr Infos.

 

  • Operation Dynamo im Entwicklerbulletin
  • Operation Dynamo in der Geschichte

 

Auf Gefechtsstation!



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Veröffentlicht10. Juli 2017 von RabsGirl in Kategorie "Allgemein", "News w", "World of Warships

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