August 20

WoWs Japanische Zerstörer: Das Set ist vollständig!

Kapitäne!

Die Auswahl an japanischen Zerstörern wächst mit Update 0.7.8 an.

Ab sofort könnt ihr die beiden neuen Schiffe Kitakaze (Stufe IX) und Harugumo (Stufe X) erforschen und kaufen.

Diese sind eine logische Weiterentwicklung des Stufe-VIII-Zerstörers Akizuki. Die Schiffe verfügen über mächtige Schnellfeuer-Mehrzweckgeschütze, dank denen sie sich zuverlässig gegen gegnerische Schiffe und Flugzeuge wehren können. Allerdings ist für diese Vielseitigkeit ein ziemlich langer Rumpf erforderlich, was die Manövrierbarkeit ziemlich einschränkt.

0.7.7

0.7.8


Kitakaze, Stufe IX

Historisches Vorbild

Im August 1941 wurde die Shimakaze, ein experimenteller schneller „Kreuzerzerstörer“ mit mächtiger Torpedobewaffnung bei Maizuru zu Wasser gelassen. Das Schiff sollte einen neuen Meilenstein des japanischen Schiffsbaus darstellen. Die japanischen Ingenieure und hochrangige Militäroffiziere gleichermaßen erwarteten von den Schiffen große Leistungen, weshalb das Flottenkommando sechs Typ-C-Einheiten (Projekt V6) in das 5. Marinebewaffnungs-Aufbauprogramm aufnahm. Allerdings führten die schweren Verluste, die die amerikanische Luftwaffe der Kaiserlichen Marine 1942 zufügte, zu einer Änderung des Programms, wobei die Japaner die Typ-C-Zerstörer durch Typ-B-Schiffe der Akizuki-Klasse ersetzen. Sieben modernisierte Typ-B-Schiffe (Projekt V7 oder Akizuki-Kai) mit den Konstruktionsnummern 5077-5083 wurden am 27. Oktober 1943 bestellt. Diese Bestellung wurde allerdings am 5. Mai 1944 storniert, da die Flotte stattdessen Massen preiswerter Schiffe für Eskortierungszwecke benötigte, keine teuren Superzerstörer, die lange in der Werft lagen. Die Konstruktionsgrundlagen der Akizuki-Kai-Schiffe wurden für die Eskortschiffe der Tachibana-Klasse und die Patrouillenschiffe der Kaibokan-Klasse verwendet.

Beschreibung des Spielmodells

Was den Rumpf angeht, ist das Spielmodell eine Weiterentwicklung des Akizuki-Zerstörers, wobei das Vorderdeck bis auf die Aufbauten des Bugs vorgezogen wurde. Der Vordersteven ist erhöht und gebogen, was für die japanischen Zerstörer des Zweiten Weltkriegs sehr typisch ist. Zwischen dem Schornstein und den Aufbauten am Heck befindet sich ein Sechsfach-Torpedowerfer, das Schnellladesystem für die Torpedos befindet sich näher am Bug. Am Bug und den Heckaufbauten befinden sich Typ-98-Mehrzweckgeschütze mit Kaliber 100 mm in Typ-65-Zwillingsaufbau, wobei das zweite Geschütz leicht erhöht und nach hinten versetzt ist. Auf beiden Seiten der Bugaufbauten und auf vier Plattformen zu den Bug- und Heckenden befinden sich Typ-96-Luftwabwehrgeschütze in Drillingsversion mit Kaliber 25 mm. Links und rechts der Heckaufbauten sind je eine Einzel-Autokanone angebracht, vier weitere auf beiden Seiten der Bugaufbauten und weitere acht auf dem Vorschiff.

Überblick der Spielcharakteristiken

Dieser Stufe-IX-Zerstörer ist wie sein Vorgänger mit vier Haupttürmen mit je zwei 100-mm-Geschützen ausgestattet. Bei diesen ist besonders die nur drei Sekunden lange Nachladezeit hervorzuheben, was ihr ein nicht enden wollendes Sperrfeuer ermöglicht. Trotz des kleinen Kalibers verfügen die 100-mm-HE-Granaten der japanischen Zerstörer ab Stufe VIII über verbesserten Panzerungsdurschlag und können die Beplattung aller Zerstörer zuverlässig durchschlagen. Ausgenommen davon ist nur der Panzergürtel des sowjetischen Stufe-X-Zerstörers Chabarowsk. Wenn Kapitäne auf diesen Schiffen die Fähigkeit „Trägheitszünder für Sprenggranaten“ meistern, können die Granaten eine Panzerung von bis zu 32 mm Dicke durchschlagen. Dadurch erhalten die japanischen Zerstörer einen zusätzlichen Vorteil und können auch den Enden der Schlachtschiffe und Kreuzer Schaden zufügen.

Neben den Schnellfeuergeschützen der Hauptbatterie verfügt der Zerstörer über ein weiteres auffälliges Merkmal – einen Sechsfach-Torpedowerfer mit dem Verbrauchsmaterial „Torpedo-Nachladebeschleuniger“. Zwölf Torpedos in fünf Sekunden – eine wirklich gute Gelegenheit, um ein gegnerisches schweres Schiff zu überraschen. Dafür wird aber Nachladegeschwindigkeit geopfert: Bei verschiedenen Torpedorohren schwankt diese zwischen 157 und 176 Sekunden.

Da sie im Vergleich anderer Schiffe desselben Typs relativ groß ist, kann der Zerstörer weder mit hoher Geschwindigkeit noch mit besonders guter Manövrierbarkeit aufwarten. Ihr solltet also genau überlegen, aus welcher Richtung ihr angreift und euch schon vor dem Gefecht eine Fluchtroute überlegen. Ohne Modifikatoren beträgt die Erkennbarkeit des Schiffes 7,6 km, was der des deutschen Zerstörers Z-46 entspricht und im Durchschnitt der Stufe liegt. Beim Kampf um Schlüsselbereiche ist es essentiell, sich den zu bekämpfenden Gegner genau anzusehen und wenn möglich die Unterstützung eines Kreuzers mit Überwachungsradar oder der verbündeten Flugzeuge zu nutzen.

Verfügbare Verbrauchsmaterialien:

Schadensbegrenzungsteam

Nebelerzeuger

Motorboost

Torpedo- Nachladebeschleuniger

 


Harugumo, Stufe X

Historisches Vorbild

Der Zerstörer Haragumo war der Versuch der japanischen Schiffswerften, die Kampffähigkeit eines auf dem Akizuki-Zerstörertyp basierenden Schiffes zu maximieren, ohne dabei eine gewisse Größe zu überschreiten. Die Zahl der Hauptturmgeschütze ist auf fünf erhöht. Um die Geschwindigkeit in einem annehmbaren Bereich zu halten, wurde das Kraftwerk des experimentellen „Kreuzerzerstörers“ Shimakaze verwendet. Die kleinkalibrige Luftabwehr-Artillerie basiert auf den Typ 5-40-mm-Geschützen, die ein Klon der schwedischen Bofors-Kanonen sind und durch die Rückentwicklung erbeuteter holländischer und britischer Geschütze entstanden.

Beschreibung des Spielmodells

Das Modell ist das Ergebnis einer gründlichen Überarbeitung des Akizuki-Projekts, wobei die Geschützgruppe am Heck um einen fünften Turm erweitert wurde. Um diesen anzubringen, wurde der Rumpf der Kitakaze-Klasse um 18 Meter verlängert. Der zusätzliche Turm wurde zwischen dem Torpedowerfer und den Heckaufbauten angebracht. Die Mittellinie des Turms zeigt auf dem Bug. Was die kleinkalibrige Luftabwehr-Artillerie angeht, wurden sechs Typ-5-Geschütze mit Kaliber 40 mm (Modell 1945) verwendet. Diese wurden auf beiden Seiten der Bugaufbauten in der Nähe des Schornsteins sowie nahe des Luftabwehr-Feuerleitstands hinter dem Schornstein angebracht. Zusätzlich befinden sich 16 25-mm-Geschütze des Typs 96 (Modell 1) an denselben Stellen wie bei der Kitakaze-Klasse, ausgenommen der Heckaufbauten.

Überblick der Spielcharakteristiken

Die Spitze des japanischen Zerstörerbaums unterscheidet sich von ihrem Nachbarn, der Shimakaze. Einerseits ist sie ein Schnellfeuerzerstörer mit fünf Hauptbatteriegeschützen mit je zwei 100-mm-Geschützen und einem Sechsfach-Torpedowerfer. Andererseits ist die Shimakaze ein hervorragender Schleichfahrer, deren Gameplay sich hauptsächlich um ihre drei Fünffach-Torpedowerfer dreht. Die beiden Zerstörer unterscheiden sich nicht nur durch ihre Bewaffnung, sondern auch in Erkennbarkeit und Geschwindigkeit. Bei der Shimakaze ist die Erkennbarkeit durch Schiffe nach Anwendung aller Modifikatoren bei 5,6 km, die Höchstgeschwindigkeit bei 39 Knoten. Die Erkennbarkeit der Harugumo ist 600 Meter niedriger und sie ist 1,5 Knoten langsamer als ihr Schwesterschiff. Trotzdem liegt die Kampffähigkeit des neuen Zerstörers bei 25 600 TP – 3000 TP mehr als der vorherige Rekordhalter Chabarowsk. Dies geht allerdings zu Lasten ihres Wendekreisradius‘ – dieser liegt bei 830 Metern und ist damit der größte aller Stufe-X-Zerstörer.

Der Hauptzweck dieses Schiffs im Gefecht ist, die gegnerischen Schiffe aus der Deckung oder unter Nebelwänden unter Feuer zu nehmen. Diese Taktik ist nicht nur wegen der hohen Feuerrate empfehlenswert, sondern auch aufgrund des erhöhten Panzerungsdurchschlags für HE-Granaten. Diese können Panzerung bis zu einer Dicke von 25 mm (anstatt 17 mm) durchschlagen. Aber wer noch effizienter sein und auch die Heckpanzerung gegnerischer Kreuzer und Schlachtschiffe durchschlagen will, sollte sich das Verbrauchsmaterial „Trägheitszünder für Sprenggranaten“ besorgen – schon stellt Panzerung von bis zu 32 mm Dicke kein Problem mehr dar.

Bedenkt man die Schnellfeuergeschütze, stellt auch der Kampf gegen gegnerische Schiffe desselben Typs kein Problem mehr dar. Sollte sich eines davon in 6-8 Kilometer Umkreis von der Harugumo befinden, machen die zehn Geschütze mit einer Nachladerate von drei Sekunden kurzen Prozess mit ihm. Denkt aber daran, dass sich die Harugumo schwer damit tut, gegnerischen Torpedos auszuweichen. Erfasst also die Situation genau und leitet rechtzeitig entsprechende Manöver ein.

Für die Harugumo stehen zwei Arten von Torpedowerfern zur Auswahl: Standard-Torpedos mit einer Reichweite von 12 km und einer Geschwindigkeit von 67 Knoten oder „kurze“ Torpedos mit einer Reichweite von 8 km und 76 Knoten. Das Schiff besitzt zwar nur einen Torpedowerfer, dies wird aber durch das Verbrauchsmaterial „Torpedo-Nachladebeschleuniger“ ausgeglichen, was es ihr erlaubt, innerhalb von fünf Sekunden zwei Torpedosalven mit je sechs Torpedos abzufeuern.

Verfügbare Verbrauchsmaterialien:

Schadensbegrenzungsteam

Nebelerzeuger

Motorboost

Torpedo-Nachladebeschleuniger

 

Das Flaggschiff Harugumo verfügt über fünf Hauptgeschütztürme mit gleichachsigen 100-mm-Geschützen und verbessertem Panzerungsdurchschlag. Diese Kombination macht den Zerstörer nicht nur zu einer Bedrohung für Schiffe desselben Typs, sondern auch für gegnerische Kreuzer und Schlachtschiffe. Dennoch solltet ihr vorsichtig sein, denn wählt ihr einen falschen Kurs, ist das Gefecht schnell vorbei: Eine schnelle Richtungsänderung ist nicht immer möglich. Die Sechsfach-Torpedowerfer ermöglichen es in Verbindung mit dem Verbrauchsmaterial „Torpedo-Nachladebeschleuniger“, die Kampffähigkeit des Gegners stark einzuschränken. Die Zerstörer sind besonders außergewöhnlich geworden, und eine originelle Kombination aus Schiffscharakteristiken ermöglicht ihren Kapitänen diverse neue Taktiken und ein abwechslungsreiches Teamspiel.

Damit ist der alternative Zweig der japanischen Zerstörer endlich vollständig. Das Gameplay dieser Schiffe basiert hauptsächlich auf den Hauptbatteriegeschützen, Torpedowerfer sind nicht die Hauptbewaffnung – können für gegnerische Schiffe aber eine Gefahr darstellen.

Quelle: worldofwarships.eu



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Veröffentlicht20. August 2018 von Sunny in Kategorie "Allgemein", "Geschichte w", "News w", "World of Warships

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