April 19

WoWs:Gefechtsdisziplin

Kapitäne!

Update 0.7.4 bringt das System zur Vorbeugung von Fehlverhalten auf eine neue Stufe!

Betroffen sind sowohl inaktive Spieler als auch jene, die verbündete Schiffe angreifen. Das neue System verfolgt Spieler besser, deren Verhalten nicht im Einklang mit den aktuellen Regeln steht und das Spiel des gesamten Teams negativ beeinflusst.


Wie dieses System funktioniert

Das neue System ist differenzierter und ermöglicht uns, den Grad des Verschuldens eines Spielers weitaus präziser zu bestimmen und die Strafen entsprechend anzupassen. Wie zuvor hängt der Status eines Spielers direkt von seinen Handlungen im Gefecht ab und wird durch die Farbe seines Namens dargestellt.

Verstößt ein Spieler gegen die Regeln, ist „AFK“ im Gefecht oder greift Verbündete an, fordert das System den Spieler zuerst auf, sein Verhalten zu überdenken und fair zu spielen. Der Name des Spielers wird pink. Die Verwarnung selbst beinhaltet Informationen, warum der Spieler bestraft wurde.

Sollte der Spieler nach der ersten Verwarnung weiterhin gegen die Regeln des Fair Play verstoßen, unterbindet der nächste Schritt des Systems seinen Zugang zu allen Gefechtstypen, außer Co-op-Gefechten, Clangefechten und dem Übungsraum. Der Name des Spielers wird orange, aber nur im Hafen. Um wieder gegen andere Spieler zu dürfen und Zugriff auf die anderen Gefechtstypen zu erhalten, muss der Spieler an mehreren Co-op-Gefechten gegen Bots teilnehmen. Der Spieler muss weiterhin die Regeln des Spiels befolgen und zum Gefecht beitragen.

Beachtet bitte, dass der Name eines Regelverletzers im Spiel nur pink sein kann, ungeachtet der Schwere der Strafe.

Der Zugriff zu Clangefechten ist ungeachtet des Status des Verletzers uneingeschränkt. Strafen für Fehlverhalten in diesem Gefechtsmodus werden von der Clanführung ausgesprochen. Die Clanführung kann zum Beispiel einem Spieler die Teilnahme an Clangefechten untersagen, aber nicht direkt den Status eines Spielers im System beeinflussen.


Varianten unsportlichen Verhaltens

Die Voraussetzungen, wie unsportliches Verhalten bestimmt wird, bleiben unverändert, daher weisen wir noch einmal explizit auf die Hauptbedingungen jedes Regelverstoßes hin.

Inaktivität im Gefecht

Für Kreuzer, Zerstörer und Schlachtschiffe berücksichtigt das System sogenannte „Aktivitätsindikatoren“ wie zurückgelegte Mindeststrecke, Teilnahme an Eroberung und Verteidigung von Schlüsselbereichen und Schaden an Gegnerschiffen durch Hauptbatterie, Torpedos oder durch Rammen. In diesem Fall wird die zurückgelegte Mindeststrecke so berechnet, dass wenn ein stehendes Schiff „geschoben“ wird, dies nicht als aktiv betrachtet wird. Will man verhindern, dass man vom System als Verletzer wahrgenommen wird, muss man mindestens eine dieser Bedingungen erfüllen. Flugzeugträger gelten als inaktiv, wenn keine der folgenden Bedingungen zutreffen: Zerstörung gegnerischer Flugzeuge, Schaden an gegnerischen Schiffen und Flugzeugen durch irgendwelche Mittel (Flaks, Sekundärbatterie, Rammen) und Verlust eigener Flugzeuge.

Schaden an Verbündeten/Zerstören verbündeter Schiffe

Der Schaden wird als Prozentsatz des Gesamt-TP-Vorrats eines verbündeten Schiffs gemessen. Werden mehrere Verbündete beschädigt, werden die Prozentwerte summiert. Torpedotreffer an Verbündeten werden nur berücksichtigt, wenn diese maximal 5 Kilometer entfernt abgeschossen wurden. Wie die Zerstörung eines verbündeten Schiffs, kann Schaden an eigenen Teamkameraden zu Einschränkungen beim Zugang zu einigen Gefechtstypen führen. Außerdem darf man den gespiegelten Schaden nicht vergessen, der am Schiff des Verletzers entsteht, nachdem sein Spielername pink wurde, und die von den Gefechtsergebnissen abhängigen Strafen in Kreditpunkten und Erfahrung. „Spiegelschaden“ wird eurem Schiff zugefügt, wenn ihr verbündete Schiffe beschädigt.

Desertieren

Wer mehr als ein Viertel (25 %) der Gesamtdauer des Gefechts inaktiv bleibt, wird behandelt, als wäre er desertiert bzw. hätte das Gefecht frühzeitig verlassen (sowohl eigenverantwortlich als auch durch technischen Fehler). Beispiel: ein Spieler nimmt 7,5 Minuten am Gefecht teil, rettet das Schiff und verlässt das Gefecht vor seinem Ende. Dauert das Gefecht mehr als 10 Minuten, erhält der Spieler eine Verwarnung oder sogar eine Strafe, wenn andere Verstöße auf diesem Konto vorliegen.

Wir verstehen, dass niemand gegen einen plötzlichen Verbindungsverlust zum Server oder unvorhergesehene Situationen im Leben gefeit ist. Wenn der Spieler nicht regelmäßig auffällig wird, sind die Chancen, den Zugang zu bestimmten Gefechtstypen zu verlieren, recht gering.


Beispiele für die Funktionsweise des Systems

Fall eins

Ein Spieler zerstört im Gefecht ein verbündetes Schiff, der Name des Spielers wird pink. Der Zugriff auf alle Gefechtstypen bleibt weiterhin uneingeschränkt. Nach zwei Gefechten ohne Verstoß wird der Name des Spielers wieder weiß, das System führt den Spieler aber weiterhin in der Risikogruppe.

Nach einigen Gefechten zerstört der Spieler wieder ein verbündetes Schiff. Da dies eine „Wiederholungstat“ ist, fällt die Verwarnung strenger als beim ersten Mal aus. Der Name des Spielers bleibt länger pink. Der Zugriff auf alle Gefechtstypen bleibt weiterhin uneingeschränkt.

Fall zwei

Ein Spieler klickt auf „Gefecht!“ und wird von einem Video im Netz oder einem Telefonanruf abgelenkt. Er vergisst, dass seine Yamato seine Verbündeten ohne Feuerunterstützung im Stich lässt. Der Spieler wird verwarnt und sein Name wird pink. Für das nächste Gefecht gelten keine Einschränkungen hinsichtlich des Gefechtstyps und nach diesem Gefecht wird der Name wieder normal.

Ein Gefecht später zerstört der Spieler ein verbündetes Schiff und desertiert vom Schlachtfeld. Der Name wird pink. Im nächsten Gefecht ist der Spieler inaktiv! Aufgrund wiederholter Verstöße gegen die Spielregeln wird der Spieler bestraft: der Name wird orange und das System begrenzt den Zugang auf einige Gefechtstypen. Damit diese Einschränkungen entfernt werden, muss der Spieler einige Co-op-Gefechte ohne Verstöße spielen.

Dem Spieler wird die nötige Gefechtsanzahl gezeigt, bis sein Status wieder „weiß“ wird. Ist die Strafe „abgesessen“, wird der Name des Spielers für einige Gefechte pink. Spieler können ihren pinken Namen loswerden, indem sie sich in allen Gefechtstypen an die Regeln halten. Clangefechte haben hier jedoch keine Auswirkungen. Sollten künftig neue Verstöße durch diesen Spieler vorliegen, fällt die Strafe strikter aus, da er ein Wiederholungstäter ist.

Fall drei

Der Spieler zerstört ein verbündetes Schiff, sein Name wird pink.

Nach einigen Gefechten wird sein Name wieder weiß, doch der Spieler verhält sich weiter unsportlich: er zerstört ein verbündetes Schiff und verlässt das Schlachtfeld frühzeitig. Das System sperrt den Zugriff des Spielers für alle Gefechtstypen, außer Co-op-Gefechte und Clangefechte, und färbt seinen Namen orange.

Der Spieler geht in ein Co-op-Gefecht und bleibt weiterhin inaktiv. Die Strafe wird so verschärft. Der Spieler muss nun einige Dutzend „saubere“ Gefechte gegen Bots spielen.


Wie sich das neue System auf euch auswirkt

Wie ihr in obigen Beispielen sehen könnt, behandelt das neue System Personen gnädiger, die einen Fehler gemacht oder aus unvorhergesehenen Gründen „die Kontrolle verloren“ haben. Dennoch bestraft es jene, die willentlich und mehrfach auffällig werden. Um möglicher Manipulation des Systems vorzubeugen, veröffentlichen wir keine genauen Zahlen hinsichtlich der Auswirkungen auf die Spielerwertung. Offensichtlich entspricht die Schwere einer Bestrafung der Schwere des Vergehens, und Gefechte in World of Warships werden für alle Teilnehmer, die nach dem Sieg streben, angenehmer.

Zu guter Letzt bitten wir alle Kapitäne, andere Teilnehmer des Gefechts und ihre Zeit zu respektieren. Wir sehen uns im Gefecht!

Quelle: worldofwarships.eu



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Veröffentlicht19. April 2018 von Sunny in Kategorie "Allgemein", "News w", "World of Warships

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