Juli 26

WoT Neu in Update 1.14: Die Karte „Sicherer Hafen“

Guten Abend zusammen,

seht euch die Karte „Sicherer Hafen“ an.

Direkt von der WoT Homepage.

Update 1.14 führt die Karte „Sicherer Hafen“ in World of Tanks ein. Das Szenario spielt in Japan, zur Zeit des unglaublichen wirtschaftlichen Wachstums. Es beinhaltet neue Merkmale, sowohl spielerisch (Gefechte teilweise auf mehreren Ebenen) als auch visuell. Schauen wir uns Sicherer Hafen näher an!


Sehen und Fühlen

Sicherer Hafen badet im warmen Sonnenlicht eines Sommermorgens. Die Karte beinhaltet viele Elemente, welche die Spieler mit Japan in Verbindung bringen können. Obwohl es kein reales Vorbild dieser Karte gibt, ist ihre Topographie an die der Region „Chūgoku“ im Südwesten Honshus, speziell die Gegend an der Seto-Inlandsee, angelehnt. Das Gebiet ist sichtbar bevölkert. Ackerland, ein Fischerdorf außerhalb des spielbaren Bereichs und ein Wahrzeichen auf einem Hügel, das als Verkörperung der Stimmung der gesamten Karte gelten kann. Es ist unzerstörbar und für die Spieler unzugänglich.

Das moderne Zeitalter wird durch die massiven Bauten des Seehafens repräsentiert. Der riesige Komplex enthält zwei gedeckte Trockendocks sowie Bunker zur Küstenverteidigung und gehörte zu einer Anlage der Marine. Sie ist jetzt entmilitarisiert und zwei große Frachtschiffe sind an Tiefwasser-Kais vertäut und bereit, mit Waren beladen zu werden. Ein großer Kran in traditioneller japanischer Bauweise ragt über dem Bereich auf, um diese Aufgabe zu übernehmen. Eine andere ikonsche Anlage des japanischen Industriezeitalters ist die Fachwerkbrücke in den Hügeln.

Zu den kleineren, einzigartigen Merkmalen, die speziell für Sicherer Hafen entworfen wurden, zählen Autos, Fahrbahnmarkierungen auf japanisch und die traditionellen Häuser in einem alten Dorf an der Küste, außerhalb des bespielbaren Bereichs. Leider gibt es hier keine perfekte Harmonie zwischen alt und neu, da die Infrastruktur des kommerziellen Hafens in dieses friedliche Idyll eingreift.


Spielweise

Sicherer Hafen ist eine weitläufige Karte (1000×1000 Meter), die nur in Standardgefechten für Fahrzeuge der Stufen IV–X verfügbar ist. Im Bezug auf die Spielweise kann die Karte in zwei große Gebiete unterteilt werden. Der betonierte Hafen ist für schwere Panzer und Sturmjagdpanzer geeignet und bietet ihnen guten (und in manchen Bereichen fast kompletten) Schutz vor Artilleriebeschuss und eine Anzahl von Engpässen, um die ihr kämpfen könnt. Die niedrigen Hügel im Landesinneren werden zu einer großen, pittoresken Grünfläche, auf welcher schnellere, weniger gut gepanzerte Fahrzeuge im Vorteil sind. Scharfschützenjagdpanzer und Selbstfahrlafetten werden hier ebenfalls passende Stellungen finden.

Punkt 1

Der Platz für schnelle und draufgängerische (und idealerweise gut gepanzerte) Fahrzeuge. Versucht, diesen Ort schnell zu erreichen, um eine gute Stellung im Hafen einzunehmen. Container und Mauern bieten hier Schutz, und man kann von hier gut die gegnerische Basis erreichen. Denkt daran, sobald die Tore zum Hafen zerstört sind, seid ihr dem gegnerischem Feuer mehr ausgesetzt.

Punkt 2

Eine Besonderheit dieser Karte. Ihr könnt dieses Tunnelsystem unter dem Bunker betreten und hier kämpfen. Gute Panzerung und der Schutz durch die Wände sowie den Boden kann zu eurem Vorteil genutzt werden. Wer hier siegt, kann zur gegnerischen Basis vorrücken oder den Ausgang zum Hafen oder den Hauptausgang nutzen. Die „zweite Ebene“ (das Dach des Bunkers) bietet einige Stellungen für Aufklärer.
Wissenswert: Der Radius der „garantierten Aufklärung“ wirkt als Kugel, nicht nur als Umkreis, und Gegner eine Ebene tiefer werden mitbekommen, wer über ihnen steckt.
Auch wissenswert: Panzer im Tunnelsystem können gelegentlich von Artilleriegeschossen mit hohem Kaliber betäubt werden, wenn auch ohne Schaden zu nehmen.

Punkte 3

Dies sind die Hauptstellungen für Scharfschützen. Sie erlauben euch, die gegnerischen Angriffe im Hafen und im größten Teil der grünen Zone zu kontrollieren.

Punkt 4

Die grüne Zone ist für schnelle Fahrzeuge vorgesehen. Zahlreiche Stellungen bieten euch Deckung, vor allem nahe der Gleise. Nutzt diese, um euch dem Gegner zu nähern. Die besten Stellungen mit gutem Blick auf die Mitte der Karte liegen bei den kleinen Felsen nahe der Trägerbrücke. Entlang der roten Linie gibt es auch einen relativ sicheren Weg für Flankenmanöver.

Punkt 5

Wenn ein Team das Gefecht im Hafen verloren hat, kann es sich zurückziehen und hier eine Verteidigungslinie errichten. Der kürzeste Weg zur gegnerischen Basis führt hier über das Deck eines Frachtkahns, zu dem es jeweils nur zwei Rampen als Zugang gibt, die man halten muss. Selbst in der Unterzahl haben Verteidiger hier gute Aussichten.

TROCKENDOCK

Die beiden abgedeckten, bombensicheren Trockendocks sind Teil eines größeren Komplexes, der vor Jahrzehnten als Flottenbasis gedient hat. Hauptteil dieser Installation ist der große Betonbunker mit Tunneln, die sicheren Zugang zum Trockendock ermöglichen. Dieser dient jetzt als unterirdische Kreuzung, während die Trockendocks zivile Schiffe reparieren.

TRÄGERBRÜCKE

Eine weitere auffällige Struktur des industriellen Zeitalters. Brücken dieser Art findet man in vielen Ländern, da das Dreieck eine gute Form für die Verteilung des Gewichts darstellt. Diese Brücke ist jenen sehr ähnlich, die man überall in Japan sehen kann.

NATURDENKMAL

Dieser wichtige Platz umfasst einen Goshinboku, einen mächtigen Baum in ehrwürdigem Alter, den man als Yorishiro bezeichnet, als ein Objekt, das den Geistern (oder Kami) als Bindung zu unserer Welt dient. Der Status wird durch das Shimenawa-Seil angezeigt, das um ihn gewunden ist. Das Eingangstor, das Torii, markiert für all jene, die es passieren, den Übergang vom Weltlichen ins Geistliche.

HAFENKRAN

Japan ist ein Land, das zweifellos sehr mit dem Meer verbunden ist. Eine Errungenschaft der Ingenieurskunst auf dem Weg des Landes zur Industrienation waren die massiven Hafenkräne mit ihrem ganz eigenen Design.


Musik

Der Soundtrack zur Karte „Sicherer Hafen“ ist das Ergebnis der Zusammenarbeit des Audioteams von World of Tanks mit Akira Yamaoka, dem bekannten Komponisten von Silent Hill. Das Interessante ist, dass Herr Yamaoka eine von Panzern und Japan inspirierte Komposition kreiert hatte, lange bevor die Karte ihre Gestalt angenommen hat. Daher könnten wir sagen, dass der Geist des Ortes geboren wurde und eine Zeit lang nur in musikalischer Form existierte (so wie in vielen Schöpfungsmythen), nur um sich später in einen Ort zu verwandeln, an dem ihr eure Tapferkeit im Gefecht vor einer wunderschönen Kulisse beweisen könnt.


Quelle: worldoftanks.eu


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Veröffentlicht26. Juli 2021 von Sunny in Kategorie "Allgemein", "News", "World of Tanks

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