Juni 19

WoT: Angela & Demon – die neuen Helden des Battle Pass

Guten Abend zusammen,

lernt die neuen Helden des Battle Pass kennen.

Direkt von der WoT Homepage.

Wir haben Verstärkungen! Ihr habt vielleicht schon im vorherigen Artikel etwas über unsere Neulinge gelesen. Jetzt ist es aber an der Zeit, herauszufinden, welche Panzer unter ihrem Kommando stehen. Alles deutet darauf hin, dass es sich um einzigartige Fahrzeuge handelt. Über ihre Kommandanten ist nur wenig bekannt. Einer von ihnen ist ein Mädchen namens Angela.

Sie ist eine rollende Festung von einer Sanitäterin

Doch wie wurde diese Sanitätssoldatin zum Besatzungsmitglied eines Panzers? Man hört, dass ihr Sanitätsfahrzeug im Einsatz zerstört wurde und sie einen beschädigten Panzer nutzen musste, um die Verwundeten zu evakuieren.

Vielleicht ist es passiert, doch beim Anblick ihres Panzers ist es schwer, sich vorzustellen, dass dieses Fahrzeug einst Doctor Dolittle oder gar dem Militär gehörte.

Angelas XTVP T 50/51 ähnelt einer rollenden Festung, die mit Waffen aller Art gespickt ist. Das Aussehen des Fahrzeugs reicht aus, um die Herzen ihrer Gegner mit Angst und Schrecken zu erfüllen, und sorgt dafür, dass sie das Schlachtfeld fluchtartig verlassen. Das Gefecht zu gewinnen, ohne einen einzigen Schuss abzugeben, ist das beste Ergebnis, das sich eine ehemalige Sanitäterin wünschen kann!

Überall, auch unter der Erde, kann Gefahr auf gepanzerte Fahrzeuge lauern. Angela hat diese Möglichkeit vorhergesehen, weshalb sie ihr Fahrzeug mit dem Minenpflug TMP-4 ausgerüstet hat.

Der Minenpflug besteht aus zwei Schilden, zwei Hebemechanismen, elektrischem Zubehör und einer Kupplungsvorrichtung. Er kann das gepanzerte Fahrzeug sicher durch ein Minenfeld führen. Aber nur dieses eine.

Angela ist stets bereit, auch die anspruchsvollsten Aufträge alleine zu bewältigen, um das volle Risiko selbst zu tragen. Der Turm ihres Panzers ist mit einem Zubehörteil versehen, das die Unterwasserfahrt ermöglicht. Ihr Fahrzeug kann also im Bedarfsfall, auf dem Grund watend, ein Gewässer durchqueren.

Das Mädchen mit der Kanone

Der TVP T 50/51 verfügt auch neben seinem Hauptgeschütz noch über eine gute Bewaffnung. Er ist mit einer Zwillingslafette zur Flugabwehr ausgestattet, bestehend aus zwei 12,7-mm-Maschinengewehren vom Typ DShK. Eine solche Bewaffnung kann zusätzliche Löcher nicht nur in Flugzeuge, sondern auch in leichte Panzer stanzen. Seine panzerbrechende Brandmunition mit Stahlkern B-32 kann 20 mm Panzerung auf eine Entfernung von 100 Metern durchschlagen.

Gleichzeitig trägt Angela immer ein Gewehr bei sich. Nicht irgendein Gewehr, sondern ein Sturmgewehr. Ihr denkt vielleicht, es handelt sich um eine Modifikation der berühmten Kalaschnikow, doch da liegt ihr falsch. Bis auf die Patrone, eine 7,62 × 39 mm, haben die AK und das Sa vz. 58P nichts Gemeinsames.

Warum hält sie denn so große Stücke auf ihr Gewehr? Es ist einfach. Das Sa vz. 58P ist ein elegantes und verlässliches Gewehr. Und es ist ein tschechisches Gewehr, was vielleicht der wichtigste Aspekt ist. Schließlich kommt Angela aus … nun ja, wir gehen später noch darauf ein. Lasst uns jetzt das Heck des Fahrzeugs genauer betrachten.

Um dem eigenen Motto „es kann niemals zu viele Geschütze geben“ gerecht zu werden, befestigte das Mädchen ein rückstoßfreies 82-mm-Geschütz Vz.59 am Heck. Es ist jedoch gerade auseinandergebaut. Das Geschütz ist an der linken Seite befestigt, während die Plattform am Heck angebracht ist.

Das Ding sieht ziemlich übel aus. Ein Geschoss dieses Waffe durchschlägt Panzerungen von bis zu 250 mm Stärke. Es wurde häufig in leichte gepanzerten Fahrzeugen verbaut, einschließlich der gepanzerten Mannschaftstransporter OT-810 und OT-62.

Was bedeuten die am Fahrzeug angebrachten Schriftzüge?

Solltet ihr euch plötzlich entscheiden, einen Brief an Angela zu schicken, werdet ihr schnell herausfinden, wo dieses hübsche Mädchen herkommt. Einen wichtigen Hinweis gibt es an ihrem Fahrzeug selbst.

An der linken Seite befindet sich ein großer Schriftzug „Pravda vítězí“. Ins Deutsche übersetzt, bedeutet es „Die Wahrheit siegt“. Es ist der offizielle Wahlspruch der Tschechischen Republik. An der rechten Seite ist ein weiterer interessanter Schriftzug angebracht – „Strašnice“. Wenn ihr Angela einen Brief schreiben wollt, solltet ihr euch dieses Wort gut merken, denn es handelt sich um einen Prager Viertel.

Aber wo wohnt das Mädchen? Ein anderer Schriftzug „Pražačka“ (Pragerin) an der Frontplatte der Wanne beantwortet diese Frage. Es sind aber nur Vermutungen. Ihr könnt mehr über dieses bezaubernde Panzermädchen in der Comicserie zur neuen Saison des Battle Pass erfahren. Bleibt gespannt auf weitere Einzelheiten!


Das ist das wahre Vietnam

Ein kurzer Blick auf den XM48A5 Patton „Pipeline“ reicht aus, um zu verstehen, dass es gefährlich ist, den Kommandanten auf die Schippe zu nehmen. Die Feuerkraft dieses Fahrzeugs kann eine Spur der Verwüstung im Dschungel hinterlassen und sein Munitionsvorrat reicht aus, um mehrere tollkühne Angriffe hinter den gegnerischen Linien zu verüben.

Ein einsamer Wolf

Ja, das ist der legendäre Leutnant Kilmore des Patton. Wir wissen noch nicht viel über diesen Mann, aber seine Besatzungsmitglieder behaupten, er sei unglaublich zäh und in der Lage, mit bloßen Zähnen die Ketten eines Gegnerfahrzeugs durchzubeißen.

Es mag durchaus wahr sein, denn Leutnant Kilmore gab einmal zu, dass er den Geruch von Napalm am Morgen liebt. Vermutlich trägt er deshalb immer einen Flammenwerfer bei sich, der an der rechten Turmseite befestigt ist.

Es handelt sich um den M9A1-7, den wichtigsten „Infanterie“-Flammenwerfer der US Army und der Marine Corps während des Vietnamkrieges. Abhängig von der Aufgabe und den Umständen können Flammpanzer mit „leichten“ (flüssigen) Gemischen gespeist werden, die auf Benzin oder dem noch effektiveren Napalm basieren. Der M9A1-7 kann Feuerstöße über eine Reichweite von 40 Metern abgeben.

Der M48A5 Patton „Pipeline“ ist die perfekte Wahl für einen Dschungelkrieg. Die speziellen Aufhängungen an der frontalen Wannenpanzerung ermöglichen eine schnelle Anbringung von Bulldozerschaufeln an das Fahrzeug, um Schutthaufen zu überwinden. Das Tarnnetz wird den „Pipeline“ verlässlich vor neugierigen Augen im grünen Laubwerk schützen.

Und ihr könnt nie zu viele Maschinengewehre haben!

Neben dem Schutz vor gegnerischer Infanterie kann ein in einem Panzer verbautes Maschinengewehr viele nützliche Funktionen ausfüllen. Es kann bei der Einstellung des Feuerwinkels helfen, Ziele markieren und schlussendlich zur Verteidigung gegen Luftziele dienen. Es ist keine Überraschung, dass Leutnant Kilmore dieses nützliche Gerät in der größtmöglichen Anzahl zur Verfügung haben wollte.

Deswegen ist das Fahrzeug auch mit einem zusätzlichen Geschützturm mit Zwillingslafette zur Flugabwehr ausgestattet, der über zwei großkalibrige Maschinengewehre vom Typ Browning M2 verfügt. Es handelt sich um eine äußerst starke und verlässliche Waffe. Mit einer solchen Waffe im Arsenal kann man problemlos einen T-Rex erlegen oder ein angreifendes Flugzeug abschießen. Ich würde gerne wissen, was davon zu Kilmores Trophäen gehört? Ein anderes Browning M2 befindet sich oberhalb der Geschützblende.

Links vom Turm ist das amerikanische 7,62-mm-Allzweck-Maschinengewehr M60 zu finden, die Lieblingswaffe von John Rambo. Was das Design angeht, handelt es sich grundsätzlich um eine Mischform zweier Systeme, die während des Zweiten Weltkriegs in Deutschland entwickelt wurden – des automatischen Selbstladegewehrs FG-42 (automatisches Nachladen mittels eines gasdruckbetätigten Drehkopfverschlusses) und des Maschinengewehrs MG 42 (Lademechanismus mit Munitionsgurt).

Eiserne Reserve

Der M48A5 Patton „Pipeline“ ist im wahrsten Sinne des Wortes mit Munition, Zubehör und Behältern zugedeckt. Die rechteckigen Behälter für 40-mm-Granaten sind in der Hecknische gestapelt. Sie wurden häufig genutzt, um persönliche Gegenstände zu transportieren. Irgendein Witzbold aus der Besatzung versah sie mit dem Hinweis „Schmutzige Wäsche“ und bemalte sie zudem mit diversen Gefahrensymbolen.

Dahinter befindet sich die Trageausrüstung M1956 (Load-Carrying Equipment, LCE), das Standardzubehör für alle Streitkräfte der Vereinigten Staaten während des Vietnamkriegs. An der Panzerung sind außerdem ein Paar Schaufeln und Thermoskannen angebracht. Es gibt sogar eine Trage, die am Fahrzeug befestigt ist. Kilmore ließ sich wohl von einem bestimmten Mädchen aus der Tschechischen Republik beeinflussen.

Das Funkgerät AN/PRC-77 hängt an den Ersatzkettengliedern an der linken Seite. Es ist jedoch unwahrscheinlich, das Kilmore es benutzt, um Hilfe zu rufen. Vielmehr übermittelt er damit den gegnerischen Kommandanten Vorschläge zur Kapitulation.

Das ungewöhnlichste Zubehörteil des Panzers ist vielleicht das Surfbrett.

Kilmore scherzt oft, dass es sich um eine zusätzliche Schürze handelt. Die Besatzung ist aber überzeugt, dass ihr Kommandant im Kern seines Herzen ein wahrer Surfer ist. Hinter vorgehaltener Hand bedauern sie die unglücklichen Schwimmer in der Nähe des surfenden Kilmores.


Quelle: worldoftanks.eu



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Veröffentlicht19. Juni 2020 von Sunny in Kategorie "Allgemein", "News", "World of Tanks

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