Februar 12

WoWs: Aktualisierte Spielmechanik bei Wassereinbruch und für das Verbrauchsmaterial „Überwachungsradar“

Kapitäne!

Hier alles zu den Änderungen an der Spielmechanik bei Wassereinbruch und am Verbrauchsmaterial „Überwachungsradar“.

Bisher gab es für Wassereinbruch und das Überwachungsradar keine adäquaten Gegenmaßnahmen. Das Gameplay wurde dadurch etwas monoton.

Wenn ein gegnerischer Torpedo einen Wassereinbruch verursacht, während das Verbrauchsmaterial „Schadensbegrenzungsteam“ noch geladen wurde, erleidet man unweigerlich eine große Menge Schaden. Dies hat häufig zur Zerstörung des Schiffs geführt.

Überwachungsradar

Das Schiff, das vom Verbrauchsmaterial „Überwachungsradar“ erfasst wurde, fand sich häufig unter konzentriertem Beschuss mehrerer gegnerischer Schiffen gleichzeitig wieder, ohne die Möglichkeit zu haben, sich zurückzuziehen oder hinter einer Insel in Deckung zu gehen.

Warum sind die Änderungen erforderlich?

Schiffe, die hauptsächlich mit Verborgenheit und Nebelwänden arbeiten, hatten immer gegenüber mit Radar ausgestatteten Schiffen Schwierigkeiten zu bestehen. Sobald sie in einen Schlüsselbereich eindringen, werden sie von gegnerischen Schiffen aus sicherer Entfernung problemlos erfasst. Kaum sichtbar, fallen sie wahrscheinlich dem heftigen Sperrfeuer zahlloser Gegner zum Opfer. In einem solchen Fall fehlt die Zeit, Ausweichmanöver durchzuführen, und das gegnerische Feuer fordert einen hohen Tribut in Form einer beträchtlichen Menge an Trefferpunkten. Demzufolge sind die Schiffe gezwungen, sich bis auf einen maximalen Sicherheitsabstand zurückzuziehen und dabei auch einmal verbündete Schiffe ohne Unterstützung zurückzulassen.

Was ändert sich?

Update 0.8.1 ändert das Verbrauchsmaterial „Überwachungsradar“ wie folgt: Ein erfasstes Schiff wird sofort auf der Minikarte angezeigt, aber für das gegnerische Team erst nach 6 Sekunden sichtbar – sofern das Schiff die gesamte Zeit in der vom Radar erfassten Zone verbleibt.

Zerstörer und Kreuzer, deren Schwerpunkte bei Verborgenheit und dem Einsatz von Nebelwänden liegen, erhalten die Möglichkeit zu manövrieren und damit die Chance einem Teil der gegnerischen Angriffe auszuweichen und den erlittenen Schaden zu verringern. Die Wirkung für Schiffe die das Verbrauchsmaterials „Überwachungsradar“ einsetzen bleibt unverändert: Ein gegnerisches Schiff wird auf der Minikarte und in der Spielwelt ohne Verzögerung angezeigt.

Der Einsatzradius dieses Verbrauchsmaterials wird vereinheitlicht, wodurch man sich einfacher merken kann, welche Distanz zu radarführenden Schiffen eingehalten werden sollte:

  • Der Einsatzradius des Überwachungsradars der sowjetischen Kreuzer   VIII Chapayev  IX Dmitri Donskoi  IX Kronshtadt  X Moskvaund   X Stalingradwird von 11,7 auf 12 km erhöht.
  • Einsatzradius des Überwachungsradars britischer Kreuzer
    •   VIII Edinburgh– erhöht von 9 auf 10 km
    •   IX Neptune– erhöht von 9,4 auf 10 km
    •   X Minotaur– erhöht von 9,9 auf 10 km
    •   VII Belfast– bleibt bei 8,5 km
  • Einsatzradius des Überwachungsradars amerikanischer schwerer Kreuzer
    •   VIII Baltimore– erhöht von 9 auf 10 km
    •   IX Buffalo– erhöht von 9,4 auf 10 km
    •   X Des Moines – erhöht von 9,9 auf 10 km
    •   VII Indianapolis– erhöht von 9,9 auf 10 km
    •   IX Alaska– erhöht von 9,4 auf 10 km
    •   X Salem– bleibt bei 8,5 km
    •   VIII Wichita– bleibt bei 9 km
  • Der Einsatzradius des Überwachungsradars der amerikanischen leichten Kreuzer   VIII Cleveland  IX Seattleund   X Worcester(9 km) sowie   VII Atlanta(8,5 km) bleiben gleich.
  • Der Einsatzradius des Überwachungsradars des amerikanischen Schlachtschiffs   IX Missouriwird erhöht von 9,45 auf 9,5 km.

Die Wirkungsdauer des Überwachungsradars wurde für mit Radar bestückte Schiffe mit einer relativ kurzen Einsatzdauer erhöht. Dadurch wird die Steigerung der Effizienz des Verbrauchsmaterials über verschiedene Stufen hinweg logischer:

  •   IX Black– von 20 auf 22 Sekunden erhöht
  •   VIII Hsienyang– von 15 auf 20 Sekunden erhöht
  •   IX Chung Mu – von 17 auf 22 Sekunden erhöht
  •   X Yueyang– von 20 auf 25 Sekunden erhöht
  •   IX Dmitri Donskoi – von 20 auf 25 Sekunden erhöht
  •   IX Kronshtadt– von 20 auf 25 Sekunden erhöht
  •   X Moskva– von 25 auf 30 Sekunden erhöht
  •   X Stalingrad– von 25 auf 30 Sekunden erhöht

Interface für Teamarbeit

Ab Update 0.8.1 wird jedes Mal, wenn ein Verbündeter entweder das Überwachungsradar oder die hydroakustische Suche aktiviert, oberhalb des Schiffs ein besonderes Symbol angezeigt. Außerdem wird im Verbündeten-Chat darüber informiert, dass ein bestimmtes Verbrauchsmaterial aktiviert wurde. Die Inbetriebnahme des Überwachungsradars wird auf dem dafür verantwortlichen Schiff außerdem von speziellen visuellen Effekten begleitet.

Überwachungsradar, hydroakustische Suche und sichere Erfassung werden nun auch durch eigene, unverwechselbare Indikatoren angezeigt. Wenn ihr die Anzeige für das Überwachungsradar seht, denkt daran, dass euch nur 6 Sekunden bleiben, bis voraussichtlich mehrere Granaten auf euch abgefeuert werden. Die Anzeige für die hydroakustische Suche informiert euch darüber, dass ihr mit dem Torpedoabschuss besser warten solltet, damit sie nicht sofort vom Gegner erfasst werden. Die sichere Erfassung gibt den Radius an, innerhalb dessen Schiffe trotz Nebelwand und Terrain zu erkennen sind.

Mehrere Anzeigen weisen auf die verschiedenen Möglichkeiten der Erfassung hin. Sie werden in der folgenden Reihenfolge angezeigt, wenn ein Schiff auf verschiedene Arten gleichzeitig erfasst wird:

  • Sichere Erfassung
  • Hydroakustische Suche
  • Überwachungsradar
  • Ortung zu Wasser
  • Ortung aus der Luft

Zusammenfassung

  • Verbündete sehen ein Zielschiff nur, wenn es sich ganze 6 Sekunden im Bereich des Überwachungsradars aufhält. Beim umsichtigen Einsatz eines Zerstörers am Rande der Ortungsreichweite des Verbrauchsmaterials ist es möglich, den Bereich alle 5 Sekunden zu verlassen und wieder zurückzukehren. Das kann beispielsweise bei Eroberung eines Schlüsselbereichs hilfreich sein. Auf diese Weise wird der Zerstörer nur hin und wieder für ein radarführendes Schiff sichtbar.
  • Für jedes eingesetzte Überwachungsradar wird separat ein 6-Sekunden-Timer geführt. Gehen wir als Beispiel einmal davon aus, dass ein Zerstörer innerhalb des Einsatzradius der Überwachungsradare der Kreuzer   X Moskvaund   X Des Moineserfasst wird. Des Moines aktiviert das Verbrauchsmaterial zuerst; Moskwa folgt 3 Sekunden später. Ihre Verbündeten würden den Zerstörer normalerweise 6 Sekunden nach Aktivierung des ersten Überwachungsradars sehen, aber der Kreuzer Des Moines wird versenkt. Für das Überwachungsradar der Moskwa sind zu diesem Zeitpunkt erst 2 Sekunden abgelaufen und ihren Verbündeten wird der Zerstörer dementsprechend erst nach weiteren 4 Sekunden angezeigt.
  • Mit Radar ausgestattete Kreuzer können Zerstörer genauso effizient wie bisher versenken. Es empfiehlt sich, ein Ziel sich erst nähern zu lassen, und zwar aus einer Position heraus, die nicht nur für die Erfassung, sondern auch für den Angriff auf den Gegner geeignet ist.
  • Bleibt wachsam und nutzt die von euren Verbündeten aktivierten Verbrauchsmaterialien. Setzt eure eigenen Verbrauchsmaterialien abwechselnd ein und vermeidet Verschwendung.

Wassereinbruch

Warum sind die Änderungen erforderlich?

Bislang stellten Wassereinbrüche für die Schiffe im Spiel eine ernsthafte Bedrohung dar. Ein einziger Wassereinbruch kann einem Schlachtschiff Schaden zufügen, der dem von drei Bränden entspricht. Aus Angst vor Torpedos zogen die meisten Spieler es vor, mehrere Brände lang zu warten und ihr Verbrauchsmaterial „Schadensbegrenzungsteam“ für einen späteren Einsatz aufzubewahren. Denn wenn ein Schiff einem Wassereinbruch zum Opfer fällt, während sich das Verbrauchsmaterial in der Abklingzeit befindet, ist die Gefahr sehr hoch, dass es sinkt.

Was ändert sich?

Die aktualisierte Wassereinbruchsmechanik soll der von Bränden ähnlicher werden. Einerseits wird die Dauer des Wassereinbruchs verkürzt und die damit verbundenen Schäden verringert, andererseits kann das Schiff von bis zu zwei Wassereinbrüchen gleichzeitig betroffen sein. Sie können achtern oder bugseits auftreten. Ein Schiff wird jedoch an einem Ende zu einem beliebigen Zeitpunkt jeweils von nicht mehr als einem Wassereinbruch gleichzeitig betroffen sein. Geschickte Kapitäne können das zu ihrem Vorteil nutzen, indem sie ein Ende des Schiffes (Heck oder Bug) effektiv einsetzen, um den Schaden zu verringern, den ihr Schiff durch Torpedos erleidet. Unachtsame Kapitäne riskieren, einen erheblichen Teil der TP zu verlieren, sollten sie nicht effizient manövrieren.

Für Flugzeugträger wurde der Zeitrahmen geändert, den ein einzelner Wassereinbruch in Anspruch nimmt. Update 0.8.0 ändert ihn auf 30 Sekunden vor Berücksichtigung von Modifikatoren. Bei anderen Schiffstypen verringert die neue Version die Dauer von 90 auf 40 Sekunden. Das Signal „Juliet Yankee Bissotwo“, das die Dauer von Wassereinbrüchen um 20 % verkürzt, gewinnt dadurch zweifellos an Nutzen.

TP-Verlust im Fall von Wassereinbrüchen (% pro Sekunde)

Schiffstyp Bisher Jetzt
Flugzeugträger 0,667 0,25
Kronstadt, Stalingrad und alle Schlachtschiffe 0,667 0,5
Kreuzer und Zerstörer 0,667 0,25
Admiral Graf Spee (HSF Admiral Graf Spee) 0,667 0,375

Abgesehen davon, dass Schäden verursacht werden, verringern Wassereinbrüche außerdem die Antriebsleistung. Dies ist vor allem eine Gefahr für Kreuzer und Zerstörer und beeinträchtigt deren Überlebensfähigkeit erheblich. Da diese Schiffstypen durch die überarbeitete Mechanik bei Wassereinbrüchen nur relativ geringe Schäden erleiden, haben wir die negativen Auswirkungen auf den Antrieb verstärkt. Derzeit wird die Antriebsleistung um 20 % verringert. Zukünftig erleiden diese Schiffe bei Wassereinbrüchen eine 30%ige Verringerung der Antriebsleistung bei voller Geschwindigkeit voraus und eine 60%ige bei Schubumkehr. Die Leistungsreduzierung erfolgt nicht proportional zur Zahl der Wassereinbrüche.

Zusammenfassung

  • Die mit Update 0.8.1 eingeführte überarbeitete Mechanik sollte verhindern, dass die Spieler den Einsatz des Verbrauchsmaterials „Schadensbegrenzungsteam“ für den Fall eines Wassereinbruchs aufsparen. Dadurch sollte bei Wassereinbrüchen im Schnitt sogar mehr Schaden verursacht werden.
  • Ein Wassereinbruch wird nach wie vor für Kreuzer und Zerstörer eine Bedrohung darstellen, insbesondere dann, wenn ein Schiff erfasst wird und unter Beschuss gerät. Die Beeinträchtigung der Motorleistung macht betroffene Schiffe zu idealen Zielen für den Gegner.
  • Sollte es euch gelingen, ein Schlachtschiff seitlich anzugreifen, zielt auf das Heck und den Bug, um mit den Torpedos an beiden Enden Wassereinbrüche zu verursachen. So bewirkt ihr in kurzer Zeit großen Schaden und das Ziel ist gezwungen, das Schadensbegrenzungsteam sofort einzusetzen. Dadurch wird es im späteren Verlauf angreifbar.
  • Die Dauer und der mögliche Schaden eines Wassereinbruchs werden reduziert. Dadurch sind Wassereinbrüche weniger gefährlich für neue Spieler und erfahrene Spieler können die Trefferpunkte ihres Schiffs besser einteilen.

Quelle: worldofwarships.eu



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Veröffentlicht12. Februar 2019 von Sunny in Kategorie "Allgemein", "News w", "World of Warships

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