Dezember 15

WoWs: Alles, was ihr über Sammlung „Belle Époque“ wissen müsst

Ahoi Kapitäne!

Hier alles was ihr zur Sammlung „Belle Époque“ wissen müsst.

Das Update 0.7.12 bringt euch das neue In-Game-Event „Im Namen Seiner Hoheit!“ sowie die neue Sammlung „Belle Époque“.

Im Verlauf der Entwicklung dieser Sammlung hat das Entwicklerteam eine Vielzahl von Quellen wie historische Studien und Fotoarchive akribisch untersucht. Heute möchten wir euch die Merkmale der Sammlung und einige ihrer Elemente vorstellen.

Die Sammlung wird dauerhaft im Spiel verfügbar sein.


Sammlung

Das Zeitalter der Flotten „Ihrer kaiserlichen Majestäten“, die Blütezeit der Schlachtschiffe, die Kunst der Rammsporne und hohen Masten. Eine Zeit, in der gewaltige Maschinen, versteckt in den Bäuchen von Stahlmonstern, durch Kohle in Bewegung gesetzt wurden. Eine Epoche, in der Kriegsschiffe ihre makellos weißen oder majestätisch schwarzen Seiten zur Schau stellten, und die Sonnenstrahlen sich in der Zierde ihres reichhaltigen Dekors spiegelten. Eine Ära, die sich mit einem brüllenden Salut der Dreadnought-Schlachtschiffe verabschiedete.

Die neue Sammlung besteht aus 16 Elementen, die in 4 Themenbereiche unterteilt sind:

  • Adlige
  • Legendäre Namen
  • Dekor und Verzierungen von Schiffen der Vergangenheit
  • Zu Beginn des 20. Jahrhunderts …

Prinz Eitel Friedrich

Wilhelm Eitel Friedrich Christian Karl, der zweite Sohn des preußischen Prinzen Wilhelm (des späteren Kaisers von Deutschland) wurde 1883 im Marmorpalais in Potsdam geboren. Nach Abschluss seines Studiums an der Universität Bonn im Jahr 1904 entschied sich Prinz Eitel Friedrich für eine militärische Karriere beim Garde-Regiment zu Fuß. Zu Beginn des Ersten Weltkriegs wurde er zum Kommandanten seines Regiments ernannt. Als Infanterist der Garde kämpfte der Prinz sowohl an der West- als auch an der Ostfront, bevor er im Einsatz verwundet wurde. Für seine Tapferkeit in der Schlacht erhielt Eitel Friedrich das Eiserne Kreuz erster und zweiter Klasse sowie die höchste deutsche Auszeichnung, den Orden Pour le Mérite (französisch für „Für Verdienste“) mit Eichenlaub.

Ein 1904 gebauter Ozeandampfer wurde nach Prinz Eitel Friedrich benannt. Als der Erste Weltkrieg ausbrach, wurde das Schiff in einen Hilfskreuzer umgebaut. Im August 1914 startete die Prinz Eitel Friedrich auf Befehl von Vizeadmiral von Spee, dem Kommandanten des Ostasiengeschwaders, eine siebenmonatige Feindfahrt in den Gewässern des Pazifiks und des Atlantiks. Im März 1915 wurde das Schiff in den USA interniert, nachdem es alle Möglichkeiten zur Wiederauffüllung seiner Vorräte ausgeschöpft hatte. Zwei Monate später wurde ein Schlachtkreuzer der Mackensen-Klasse, ebenfalls Prinz Eitel Friedrich genannt, auf der Werft Blohm & Voss in Hamburg kielgelegt.


Henri IV

König Heinrich IV. von Frankreich, der erste französische Monarch des Hauses Bourbon, regierte Frankreich an der Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert. Als kluge Persönlichkeit und hervorragender Staatsmann mit einer weisen Politik im Geiste der Toleranz gelang es ihm, die Religionskriege zu stoppen, die das Land verwüstet hatten. Der König agierte auch in wirtschaftlichen Angelegenheiten beharrlich und umsichtig – während seiner Herrschaft erlebte das Land ein Wachstum, das sich auch im Staatssäckel niederschlug. Dies legte den Grundstein für die Bildung der französischen Marine, die schließlich unter Kardinal Richelieu erfolgen sollte.

Heinrichs Wunsch nach Frieden und dem Wohlergehen seiner Landsleute führte dazu, dass sein Name über viele Jahrhunderte lang vom Volk bewundert wurde. In der Marine Nationale (der Marine der Französischen Republik) wurden Schiffe aus offensichtlichen Gründen in der Regel nicht zu Ehren gekrönter Personen benannt. Von allen französischen Königen wurden nur Ludwig IX und Heinrich IV diese Ehre zuteil. Das Schlachtschiff Henri IV wurde vom berühmten Emile Bertin entworfen und 1903 in Dienst gestellt. Während des Ersten Weltkriegs war es aktiv an Unternehmen im östlichen Mittelmeerraum beteiligt. Nach dem Krieg wurde die Henri IV wie die meisten Vertreter aus dem Zeitalter der gepanzerten Dampfer im Jahr 1921 des Metalls wegen abgewrackt, sodass der Name des glorreichen französischen Königs für Schiffe zukünftiger Epochen verblieb.


Galionsfigur des Kreuzers Warjag

Schiffe der Kaiserlich Russischen Marine, die an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert in Dienst gestellt wurden, trugen in der Regel keine prachtvollen Galionsfiguren mehr, wie sie für die 1880er und frühen 1890er Jahre typisch waren. Die Ausnahmen waren das Geschwaderschlachtschiff Retwisan und der geschützte Kreuzer Warjag, die in den USA bestellt wurden. Beide Schiffe wurden zwischen 1898 und 1901 auf den Werften des Schiffbauunternehmens William Cramp & Sons in Philadelphia, Pennsylvania, gebaut.

Die Galionsfigur der Warjag aus vergoldeter Bronze war in Design und Ausführung eine Replik ähnlicher dekorativer Elemente von US-amerikanischen Schiffen jener Zeit. Nur der Weißkopfadler mit dem Emblem der US Navy wurde durch den kaiserlich russischen zweiköpfigen Adler ersetzt. Nachdem der versunkene Kreuzer von den Japanern vom Boden der Bucht von Tschemulpo gehoben wurde, wurde die massive Galionsfigur komplett demontiert. Das Schiff, das früher als Warjag bekannt war, erhielt schließlich den Namen Soya und trat nach langwierigen Überholungsarbeiten mit einer Chrysantheme am Steven in den Dienst der Kaiserlich Japanischen Marine.


Mikasa, 1902

Als einer der wenigen verbleibenden Vertreter der klassischen Ära gepanzerter Dampfschiffe wurde das japanische Geschwaderschlachtschiff Mikasa von Vickers in Großbritannien gebaut. Als die Mikasa 1902 in Dienst gestellt wurde, galt sie als das größte und gewaltigste Kriegsschiff der Welt, und zwar nicht ohne Grund. Sie hatte eine Verdrängung von fast 16 000 Tonnen; Panzerung aus Krupp-Zementstahl; verbesserte Turmbaumechanismen, die eine für diese Zeit unerreichte Feuerrate schwerer Geschütze ermöglichten; und schließlich vierzehn 152-mm-Geschütze, die bis zu sieben 45-kg-Geschosse pro Minute abfeuern konnten.

Schon bei Baubeginn war Mikasa dazu bestimmt, das Flaggschiff der Marine zu werden. Während ihrer Probezeit Anfang des Jahres 1902 erhielt sie ein originelles Farbschema, das für kurze Zeit zum Standard der Kaiserlich Japanischen Marine wurde und in keiner anderen Marine der Welt verwendet wurde. Nach diesem Schema wurden die Schiffswände, Masten und Schornsteine mit schwarzer Farbe bedeckt; die Aufbauten, Turmhalterungen und Rettungsboote wurden hingegen weiß lackiert. Das einzigartige Detail, das dieses Flaggschiff der Marine sofort erkennbar machte, waren drei weiße Streifen an jedem der Schornsteine. Die Mikasa trug ihr schwarz-weißes Kleid jedoch nicht lange. Anfang 1904 brach der russisch-japanische Krieg aus und wurde zum Abgesang der gesamten Typs der Geschwaderschlachtschiffe.

Ihr könnt alle Duplikate gegen fehlende Gegenstände aus der Sammlung „Belle Époque“ mit einem Wechselkurs von 5:1 tauschen. Dabei könnt ihr euch aussuchen, welchen Gegenstand ihr im Austausch gegen Duplikate erhalten möchtet. Nach dem Vervollständigen der Sammlung werden alle verbliebenen Duplikate auf eurem Konto zu folgendem Kurs in Kreditpunkte umgewandelt: 1 Duplikat = 15 000 Kreditpunkte.

Belohnungen

Für das Abschließen jedes Themenbereichs erhaltet ihr 1 Tag Warships-Premiumkonto. Für das Abschließen der gesamten Sammlung erhaltet ihr eine Flagge Preußens, einen kleinen Container „Wichteln“ und einen Pickelhelm-Aufnäher.

Kampfaufträge und Container

Die Container mit Sammlungselementen könnt ihr durch das Abschließen des Events „Im Namen Seiner Hoheit!“ und der Aufgaben in der Kampagne „Mächtige Prinz“ erhalten. In den Containern können sowohl Elemente der Sammlung als auch eine der folgenden Belohnungen enthalten sein:

  • 30x Signal „Papa Papa“
  • 5x Signal „Juliet Charlie“
  • 5x Tarnung „Type 3“
  • 5x Tarnung „Neujahr“
  • 5x Tarnung „Frostige Tanne“
  • 5x Tarnung „Neujahrsluftschlange“

Quelle: worldofwarships.eu




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Veröffentlicht15. Dezember 2018 von Sunny in Kategorie "Allgemein", "News w", "World of Warships

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