März 18

WoWs Die HMS Fiji gegen die Luftwaffe: Seegeschichten

Kapitäne!

Seegeschichten zur HMS Fiji.

Wenn es um Operationen von Luftlandetruppen geht, ist es ganz einfach unmöglich, der Schlacht von Kreta keine Beachtung zu schenken. Sie ist auch als Unternehmen Merkur bekannt und war die erste große Invasion durch Luftlandetruppen der Geschichte.

Der deutsche Angriffsplan, der darauf abzielte, Kreta zu erobern, wurde von den deutschen Truppen vom 20. Mai bis zum 1. Juni 1941 durchgeführt. Das Mittelmeerbecken war ein aus strategischer Sicht überaus wichtiges Gebiet, und Deutschland unternahm alle denkbaren Anstrengungen, dort die Vorherrschaft zu erringen. Das Ziel des Unternehmens war die vollständige Zerstörung des britischen Militärstützpunktes auf Kreta.

Als das deutsche Unternehmen begann, waren etwa 30 000 Mann starke Commonwealth-Streitkräfte sowie 11 000 griechische Soldaten auf Kreta stationiert. Die verteidigenden Truppen waren schlecht ausgerüstet, verfügten nicht über Artilleriegeschütze und ihnen standen darüber hinaus auch keine Flugzeuge zur Verfügung. Das britische Oberkommando, das mit der Landung von Truppen über den Seeweg rechnete, legte seine Priorität auf seine Seestreitkräfte. Am 20. Mai bestanden die vier britischen Marineeinheiten zur Verteidigung der Küste Kretas aus 2 Schlachtschiffen, 7 Kreuzern und 15 Zerstörern.

Nach schweren Gefechten sahen sich die alliierten Streitkräfte dazu gezwungen, die Evakuierung einzuleiten. Der britische leichte Kreuzer Fiji war, gemeinsam mit den Zerstörern Kandahar und Kingston, aktiv an der Evakuierung beteiligt, wobei die Fiji Feuerschutz gegen Lufteinheiten bot.

Am 22. Mai, nachdem die HMS Fiji die evakuierenden Truppentransporter zwei Stunden lang vor feindlichen Luftangriffen beschützt hatte, ging ihr nach zwei Stunden schließlich die Flakmunition aus. Ein Jagdflugzeug des Typs Messerschmitt Bf 109 durchbrach ihre Verteidigung und schaffte es, mehrere Bomben in ihrer Umgebung abzuwerfen. Eine dieser Bomben explodierte in unmittelbarer Nähe des Kreuzers und riss ein Loch in die Bordwand des Schiffes, was zu einer Überflutung des Kesselraums führte. Der daraus resultierende Geschwindigkeitsverlust machte die Fiji für nachfolgende Luftangriffe zu einem leichten Ziel. Ein Bomber des Typs Junkers Ju 88 traf den Kreuzer mit drei weiteren Bomben, woraufhin das Schiff schwere Schlagseite bekam. Die Situation verlangte nach einer schnellen Evakuierung. Die Zerstörer Kandahar und Kingston konnten jedoch nicht umgehend mit der Bergungsaktion beginnen, da die feindlichen Angriffe nicht abflauten. Die Schiffe zogen sich aus dem Kampfgebiet zurück, nachdem ihre Mannschaften für Besatzungsmitglieder der Fiji, die von dem sinkenden Schiff flohen, Rettungsausrüstung ins Meer geworfen hatten. Eine Stunde später kenterte die Fiji und sank. Im Schutz der Nacht kehrten die Zerstörer an den Ort zurück, wo der Kreuzer untergegangen war, und bargen 523 Seeleute. Der Rest der 764 Mann starken Besatzung ging zusammen mit dem Schiff unter.

Die Fiji im Rampenlicht

Die  VII Fiji gehört zur Crown-Colony-Klasse britischer Kreuzer des Zweiten Weltkriegs. Diese Schiffsklasse wurde weltweit eingesetzt. In unserem Spiel befindet sich die Fiji im Forschungsbaum auf Stufe VII des britischen Zweigs. Das Schiffsdesign ist das Ergebnis der Weiterentwicklung eines vielseitigen leichten Kreuzers der Royal Navy.

Das Schiff verfügt über eine durchschnittliche Feuerreichweite und -rate. Die panzerbrechenden Granaten prallen dafür auch bei flacheren Winkeln selten ab und erlauben es dem Schiff, schweren Schaden anzurichten, was es zu einem sehr gefährlichen Gegner macht.

Dank des Verbrauchsmaterials „Nebelerzeuger“ ist das Schiff ideal dafür geeignet, Jagd auf feindliche Zerstörer und leichte Kreuzer zu machen. Die gute Manövrierbarkeit und der enge Wendekreisradius dieses Kreuzers helfen ihm dabei, Torpedos auszuweichen, während ihm seine Torpedowerfer die Möglichkeit geben, es seinen Feinden mit gleicher Münze heimzuzahlen. Wir raten dazu, das Verbrauchsmaterial „Hydroakustische Suche“ einzusetzen, um den Vorteil des Schiffes zu verstärken, während es durch seine Nebelwand geschützt ist. Wenn es zu Showdowns mit Schlachtschiffen und schweren Kreuzern kommt, solltet ihr auf der Hut sein und darauf achtgeben, dem schweren Beschuss eurer Feinde auszuweichen.

Die Flugabwehrbewaffnung des Schiffes wird nicht in der Lage sein, jedes Flugzeug einer angreifenden Staffel eines hochstufigen Flugzeugträgers abzuschießen. Damit das Schiff über einen wirksamen Flugabwehr-Schutz verfügt, sollte euer Kapitän die folgenden Fertigkeiten beherrschen: Schieß-Grundausbildung, Manuelles Feuern der Fla-Bewaffnung und Tarnungsmeister.

Schieß-Grundausbildung

Verbessert die Effizienz der Hauptgeschütze mit einem Kaliber bis einschließlich 139 mm und der Sekundärbewaffnung, inklusive Flugabwehrlafetten.


Manuelles Feuern der Fla-Bewaffnung

Verbessert die Effizienz der Verstärkung des Flugabwehrsektors.

 


Concealment ExpertTarnungsmeister

Verringert Erkennbarkeitsreichweite des Schiffs und der Staffeln von Flugzeugträgern.

Vorteile: Verbesserte Abprallwinkel für panzerbrechende Granaten, gute Manövrierbarkeit, gute Verborgenheit sowie eine vielfältige Auswahl an Verbrauchsmaterialien
Nachteile: Schwache Panzerung, mittlere Feuerreichtweite der Hauptbatterie sowie moderate Feuerrate
Ziele: Zerstörer und Kreuzer
Zu vermeiden: Schlachtschiffe

Quelle: worldofwarships.eu



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Veröffentlicht18. März 2019 von Sunny in Kategorie "Allgemein", "Geschichte w", "News w", "World of Warships

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