Januar 31

WoWs: Einführung zur Sammlung: Vive la France

Ahoi Kapitäne,

🎶 Allons enfants de la Patrie, Le jour de gloire est arrivé ! 🎶

Auf, Kinder des Vaterlandes, Der Tag des Ruhmes ist gekommen!

Ihr erhaltet die ‚Vive la France‘-Container durch:
– den Abschluss von besonderen Gefechtsaufträgen (weitere Informationen werden folgen).
– Käufe im Premium-Laden ab 09. Februar.

Was erwartet euch in der „Vive la France“-Sammlung?

Die neue „Vive la France“-Sammlung ist ab der Veröffentlichung der französischen Schlachtschiffe verfügbar und wird 18 Gegenstände umfassen, die in die folgenden drei Untergruppen aufgeteilt sind:

1. Stilisierte Fotos von französischen und alliierten Schiffen

2. Wappen und Abzeichen französischer Schlachtschiffe

3. Bewaffnungen und Flugzeuge der französischen Marinegeschichte

Tarnungen

Sobald ihr die erste Untergruppe vervollständigt habt, erhaltet ihr fünf Tarnungen „Revolution“ des Vive la France-Events. Für den Abschluss der zweiten und dritten Untergruppe erhaltet ihr jeweils fünf der Valentinstag– und der Lá Fhéile Pádraig-Tarnungen.

Valentinstag-Tarnung

(-3 % auf Erkennungsreichweite, +4 % auf maximale Streuung der vom Gegner auf euer Schiff abgeschossenen Granaten, +100 % auf im Gefecht verdiente Erfahrung, +100 % auf im Gefecht verdiente Erfahrung für den Kapitän)

Lá Fhéile Pádraig-Tarnung

(-3 % auf Erkennungsreichweite, +4 % auf maximale Streuung der vom Gegner auf euer Schiff abgeschossenen Granaten, +100 % auf im Gefecht verdiente Erfahrung, +100 % auf im Gefecht verdiente Erfahrung für den Kapitän)

Letzte Belohnung: Neuer Kapitän

Für den Abschluss der gesamten „Vive la France“-Sammlung erhaltet ihr den einzigartigen französischen Kapitän „Jean-Jacques Honoré“. Er verfügt über 10 Fertigkeitspunkte und ist auf den Kreuzer der Stufe I Bougainville spezialisiert. Neben einem außergewöhnlichen Bild, hat der Kapitän außerdem zwei verbesserte Fertigkeiten:

Eliteschütze:

  • Geschützdrehgeschwindigkeit mit einem Kaliber bis zu 139 mm wird um +3°/Sek. erhöht (statt +2,5)
  • Geschützdrehgeschwindigkeit mit einem Kaliber über 139 mm wird um +1°/Sek. erhöht (statt +0,7)

Adrenalinrausch:

  • -0,25 % Nachladegeschwindigkeit für alle Bewaffnungsarten je 1% verlorener SP (statt -0,2 %)

Sollte kein Platz in der Reserve verfügbar sein, wird automatisch einer hinzugefügt. Ansonsten wird kein Reserveplatz gutgeschrieben.

Jean-Jacques Honore: Eliteschütze

Jean-Jacques Honore: Adrenalinrausch

Sammlungs-Schlüssel

Öffnet den ersten Container der Sammlung und holt euch den Sammlungs-Schlüssel mit dem dazu passenden Symbol. Der Schlüssel ist mit einem gallischen Hahn und der Fleur-de-Lis verziert, die jeweiligen Symbole der französischen Republik und der Monarchie.

Sammlungsgegenstände

Wie schon bei der „Jagd auf die Bismarck“- und der „Seegefecht vor dem Nordkap“-Sammlung, besteht auch diese aus individuellen Gegenstände die alle einen historischen Bezug haben.

 

Fehlende Gegenstände der Sammlung können für eine gewisse Anzahl an Duplikaten erworben werden. Einzigartige Sammlerstücke können im Verhältnis 1 für 3 Duplikate getauscht werden, das heißt ihr könnt drei Duplikate für einen noch fehlenden Gegenstand der Sammlung eintauschen. Sobald das Event vorbei ist und die Sammlung abgeschlossen wurde, werden alle verbleibenden Duplikate gegen je 15,000 Kreditpunkte eingetauscht.


Der große Zerstörer Aigle in Marseille, März 1940

Der große Zerstörer Aigle, gebaut in der Werft in Dünkirchen, wurde 1932 in Dienst gestellt. Die Torpedoboot-Klasse (contre-torpilleur) vereint Merkmale von Zerstörern und Kreuzern und wurde nur in Frankreich verwendet.  In anderen Ländern wurden stattdessen Flottillenführer verwendet. Im Gegensatz zu letzteren sollten die französischen Schiffe keine Zerstörerflottillen führen, sondern Angriffe gegnerischer Kreuzer abwehren.

Während des Zweiten Weltkriegs beteiligte die Aigle sich mehrmals an Unternehmen zum Goldtransport. Im November 1939 geleitete sie die Truppe Z (das Schlachtschiff Lorraine und zwei Kreuzer der La Galissonnière-Klasse) durch den Atlantik. März bis April 1940 deckte sie die Truppe X und schloss zu ihr auf. Außerdem geleitete die Aigle ständig Truppenkonvois von den nordafrikanischen Häfen nach Marseille. Der letzte Kampfeinsatz des großen Zerstörers war der Angriff auf Genua, bei dem sie die Angriffe italienischer Torpedoboote abwehrte.


Kardinal Richelieus Wappen

Armand Jean du Plessis, der berühmte Kardinal Richelieu, war einer der einflussreichsten Politiker in Frankreich und Gründer der französischen Marine. Vor seiner Einflussnahme hatte das Königreich nicht einmal eine organisierte Marinetruppe. Dank Richelieus Anstrengungen wurde die französische Flotte die bedeutendste Marine auf der internationalen Arena. Der Kardinal selbst war in die Entwicklung der Konstruktion und Bewaffnung eines der mächtigsten Schiffe der damaligen Zeit involviert, der Couronne („Krone“) mit 70 Geschützen.

Das erste Kriegsschiff, dass nach Richelieu benannt wurde, war ein Panzerschiff, das 1876 in den Dienst der Flotte gestellt wurde. Die nächste mächtige Kriegsmaschine der Marine Nationale, die den Namen des Kardinals trug, war ein Schlachtschiffe (Verdrängung: 35 000 Tonnen), das 1935 in der Marinebasis Brest vom Stapel lief. Das Schlachtschiff wurde zu einem der besten Schiffe seiner Klasse in Europa.


340-mm-Vierlingsturm

1912 wurde die Frage um den Bau der dritten Schlachtschiffklasse für die französische Marine geklärt. Obwohl die neuen Schlachtschiff der Normandie-Klasse stärker als ihre Vorgänger werden sollten, erlaubten die Produktionseinschränkungen dies nicht: die Werften Frankreichs waren nicht groß genug, deutlich größere Schiffe zu bauen. Außerdem hatten die französischen Ingenieure keine Zeit, ein neues Artilleriesystem zu entwickeln, daher konnten sie nur 340-mm-Geschütze der Bretagne-Klasse verbauen. Also trafen sie die innovative Entscheidung, die Hauptbatterie in Vierfachtürmen auf den Schlachtschiffen der Normandie-Klasse zu platzieren.

Die neuen Türme hätte die erste Vierfach-Schiffsbewaffnung weltweit werden können, die laut Projekt eine Feuerkadenz von bis zu zwei Schuss je Minute erreicht hätten. Die Frontpanzerung schützte die Geschütze mit 340 Millimetern Stahl. Sie planten, 31 Geschütze zu bauen. Die fünf Schlachtschiffe der Normandie-Klasse, die 1914 bis 1914 kielgelegt wurden, hatten nur drei Türme und die 1915 bestellten Lyon-Klasse-Schiffe vier Türme.


Bomber Curtiss CW-77

Die Produktion des Aufklärungsbomber-Doppeldeckers SBC Helldiver wurde 1937 von der amerikanischen Firma Curtiss begonnen. 1939 bestellte die französische Regierung mehrere Dutzend dieser Doppeldecker für ihre Marine. Ihre Produktion verzögerte sich, daher entschied die amerikanische Regierung, 50 Helldiver-Bomber von operativen Marinedivisionen abzuziehen und Frankreich zu übergeben. Diese Flugzeuge erhielten zur Erfüllung französischer Standards neue Namen wie Curtiss CW-77 und wurden schnell auf französische Maschinengewehre und Tarnmuster umgebaut.

Die neutralen USA konnten die Bomber jedoch nicht direkt nach Frankreich schicken. Sie entschieden, die Doppeldecker nach Halifax in Kanada zu verlegen, von wo der französische Flugzeugträger Bearn sie abholen sollte. Im letzten Moment wurde den Flugzeugen verboten, die kanadische Grenze in der Luft zu überqueren. Also mussten Sie die Flugzeuge am Boden mit örtlichen Traktoren und anderen Fahrzeugen über die Grenze ziehen. Anfang Juni 1940 waren alle Flugzeuge endlich auf dem Flugzeugträger verladen. Die Nachrichten über die Kapitulation Frankreichs erreichte die Bearn nahe Martinique. Alle Helldivers wurden auf die Küste geschickt, wo sie nach Jahren der Vernachlässigung verrotteten.


Viel Glück mit der neuen Sammlung, Kapitäne! Schaut euch die Sammelstücke genau an. Ihr werdet sicher etwas lernen!

Quelle: worldofwarships.eu



Copyright 2018. All rights reserved.

Veröffentlicht31. Januar 2018 von Sunny in Kategorie "Allgemein", "News w", "World of Warships

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.