Februar 18

WoWs Wichita: der kraftstrotzende Kreuzer

Kapitäne!

Hier ein paar Details und etwas Geschichte zur Wichita.

Wichita ist nicht nur der Name einer Stadt in Kansas, sondern auch der eines der höchstdekorierten schweren Kreuzer in der Geschichte der US Navy.

Lasst uns in die Geschichte dieses Schiffs eintauchen, das die Meere in World of Warships befährt.

Die USS Wichita war der letzte schwere Kreuzer, der noch vor Beginn des Zweiten Weltkriegs in Dienst gestellt wurde. Sie war in der Tat ein einzigartiges Kriegsschiff, weil sie das einzige Schiff blieb, das in dieser Klasse gebaut wurde. Neben der Einzigartigkeit wird Liebhabern des amerikanischen Schiffsdesigns die verblüffende physische Ähnlichkeit zu vielen anderen US-Kreuzern zu Kriegszeiten auffallen, wie etwa die zur Cleveland- und zur Baltimore-Klasse. Das liegt daran, dass allen drei Entwürfen die gleiche Rumpfkonstruktion zugrunde lag.

Die Wichita sollte ursprünglich den schweren Kreuzern der New Orleans-Klasse zugeordnet werden, aber dieser Plan wurde noch vor ihrer Kiellegung 1935 verworfen. Das hatte mit dem neuen leichten Kreuzer USS Brooklyn zu tun, der während seiner Testfahrten für viel Aufmerksamkeit sorgte. Er erwies sich als viel wendiger und verbrauchsärmer als die älteren Designs. Das lag neben der besseren Anordnung der Flugabwehrbewaffnung vor allem an der Umstrukturierung von Deck und Aufbauten. So entschied man sich, die Wichita mit dem Rumpf der Brooklyn-Klasse auszustatten und so zu modifizieren, dass sie die 203-mm-Geschütze aufnehmen kann. Das brachte ihr schließlich die Klassifizierung als schwerer Kreuzer ein. Obwohl der Brooklyn-Rumpf ursprünglich für leichte Kreuzer ausgelegt war, mussten bei der Wichita nur minimale Änderungen bei der Panzerungsstärke vorgenommen werden. Denn in den internationalen Flottenabkommen war festgelegt, dass ein schwerer Kreuzer nur nach seinem Geschützkaliber (zwischen 155 und 203 mm) und seiner Wasserverdrängung definiert wird.

Die Wichita wurde Anfang 1939 in Dienst gestellt und auf ihrer Testfahrt in der Karibik vom Kriegsausbruch in Europa überrascht. Daher konnte sie nur wenige Wochen später ihren aktiven Dienst aufnehmen und auf Neutralitätspatrouille im Atlantik gehen. Dort war es ihre Aufgabe, amerikanischen Schiffen Schutz zu gewähren und die Souveränität der US-Hoheitsgebiete auf See zu garantieren. Doch mit dem Kriegseintritt der USA 1941 verwandelten sich die Neutralitätspatrouillen in Kampfpatrouillen. Von Island aus, das von den USA besetzt war, fuhr die Wichita ab 1942 regelmäßig Patrouille entlang der Dänemarkstraße. Dort bot sie alliierten Konvois Geleitschutz, die in den arktischen Gewässern auf ihrer Route Scapa Flow–Murmansk fuhren. Im November wurde die Wichita im Verlauf der Operation Torch zur Unterstützung der Invasion in Französisch-Nordafrika eingeteilt. Der Kreuzer spielte eine entscheidende Rolle bei der Ausschaltung der Küstenbatterien und war auch – gemeinsam mit der USS Massachusetts – an dem berühmten Gefecht gegen das Schlachtschiff Jean Bart bei Casablanca beteiligt.

Im Jahr 1943 wurde die USS Wichita zu den Kriegsschauplätzen im Pazifik beordert, wo sie bis Kriegsende verblieb. Ihre erste Begegnung mit der Kaiserlich Japanischen Marine hatte sie in der Schlacht vor der Rennell-Insel, wo sie von einem Torpedo getroffen wurde, der sich zum Glück als Blindgänger herausstellte. Kurz danach wurde das Schiff nach Alaska geschickt, wo es die seegestützten Angriffe zur Rückeroberung der besetzten Inseln durch ein massives Küstenbombardement unterstützen sollte. Die Art von Auftrag wurde für die Mannschaft der Wichita praktisch zur Routine. Den Großteil der restlichen Kriegstage verbrachte sie mit der Unterstützung der Alliierten, wie sie eine Insel nach der anderen eroberten, was schließlich in der Invasion von Okinawa gipfelte. Das vielleicht bedeutendste Überwassergefecht der Wichita fand 1944 in der Schlacht vom Golf von Leyte im Pazifik statt, wo sie an der Versenkung des Flugzeugträgers Chiyoda und des Zerstörers Hatsuzuki beteiligt war.

Nach Kriegsende reiste die Wichita nach Japan, um dort einige Monate als Teil der Besatzungsmacht zu verbringen. Sie kehrte später im Rahmen der Operation Magic Carpet in die USA zurück, bei der es um die Rückführung der US-amerikanischen Truppen ging. Kurz nach ihrer Rückkehr wurde sie stillgelegt und 1959 schließlich verschrottet. Für ihren stetigen und erfolgreichen Dienst auf verschiedenen Seekriegsschauplätzen im Zweiten Weltkrieg wurde die Wichita mit 13 Battle Stars ausgezeichnet.

Die digitalisierte Wichita, die ihr im Spiel sehen könnt, ist dem nachempfunden, wie sie auf den pazifischen Kriegsschauplätzen 1945 auf dem Höhepunkt ihrer Karriere ausgesehen haben könnte. Wie so viele US-Kriegsschiffe in dieser Zeit ist sie mit einer schweren Flugabwehrbewaffnung ausgestattet, darunter auch die omnipräsenten Bofors- und Oerlikon-Kanonen.


Hauptbewaffnung: 

Neue 203-mm Geschütze /55 Mk 15 in drei Drillingstürmen: zwei vorne und einer achtern. Aufgrund ihrer Zuverlässigkeit waren diese 8-Zoll-Geschütze im Zweiten Weltkrieg auf schweren US-Kreuzern am weitesten verbreitet. Sie wurden in verschiedenen Turmausführungen produziert. Von der USS Saint Paul aus der Baltimore-Klasse ist bekannt, dass sie im Vietnamkrieg mit diesen Artilleriegeschützen aus der unglaublichen Distanz von über 55 km noch präzise Treffer auf Feindstellungen an Land erzielt hat.


Sekundärbewaffnung: 

Acht 127-mm-Mehrzweckgeschütze /38: vier mittschiffs auf Deck und weitere vier auf erhöhten Plattformen um die Aufbauten herum. Es gilt als eines der erfolgreichsten Marinegeschütze im Zweiten Weltkrieg. Es wurde ursprünglich als Hauptbewaffnung für Zerstörer entwickelt, aber wegen seiner Zuverlässigkeit und hohen Feuerrate fand es schnell Einzug an Bord der meisten Überwasserschiffe der US Navy.


Flugabwehr: 

Achtzehn 20-mm-MGs Oerlikon sowie vierundzwanzig 40-mm-Automatikkanonen Bofors in vier Zwillings- und vier Vierlingslafetten. Diese geballte Macht an Flugabwehrfeuerkraft kann vor jeden sich nähernden Bomber eine vernichtende Wand aus Geschossen hochziehen.


Schiffstipps

  • Die Wichita ist ein herausragender Kreuzerjäger: Ihre starken AP-Granaten können die Zitadelle von Gegnern im Handumdrehen zerlegen und ihre kurze Ruderstellzeit stellt euch augenblicklich in den richtigen Winkel zum Gegner.
  • Durch eure komfortable Verborgenheit und 9 km Radarreichweite werden Zerstörer kaum Zeit haben, Schaden aus dem Weg zu gehen, wenn ihr sie erst einmal entdeckt habt.
  • Als amerikanischer Kreuzer kennt ihr euch mit Unterstützerrollen gut aus: Bleibt nahe bei verwundbaren Teammitgliedern und helft ihnen mit eurer Flugabwehr und Aufklärung, die ihr durch den strategischen Einsatz von Verbrauchsmaterial noch verbessern könnt.

WICHITA: GEFECHTSPAKET / -25

  •   VIII Wichita
  • Kapitän mit 10 Fertigkeitspunkten
  • Liegeplatz
  • Kampfauftrag: 3x EP für 25 Gefechte
  • 100×Hotel Yankee
  • 100×India Delta
  • 100×India Yankee
  • 100×Juliet Charlie
  • 100×Juliet Yankee Bissotwo
  • 100×Mike Yankee Soxisix
  • 100×Sierra Mike
  • 100×November Foxtrot
  • 100×November Echo Setteseven
  • 100×Victor Lima
  • 100×India X-Ray
  • 100×Juliet Whiskey Unaone
  • 10×Drache
  • 10×Wyvern
  • 10×Roter Drache
  • 10×Ouroboros
  • 10×Hydra
  • 10×Scylla
  • 10×Basilisk
  • 10×Leviathan
  • Tarnungen „Mosaik“
  • Tarnungen „Asiatische Laterne“
  • Tarnungen „Frühlingshimmel“
  • Einzigartige Flagge

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Quelle: worldofwarships.eu



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Veröffentlicht18. Februar 2019 von Sunny in Kategorie "Allgemein", "Geschichte w", "News w", "Premium-Laden w", "World of Warships

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